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Überlegener Sieg

Matti Hautamäki ist der überlegene Sieger des Weltcup-Springens in Hakuba. Bei Schneefall wurde Thomas Morgenstern Fünfter, Martin Höllwarth ärgerte sich nach dem verpassten Finale über die bremsende Spur.

Erster in Zakopane, in Hakuba nicht für das Finale qualifiziert. Für Martin Höllwarth liegen im Skisprung-Weltcup Jubel und Ärger dicht beisammen. Fünf Tage nach seinem ersten Saisonerfolg in Polen hatte der Zillertaler am Freitag auf der Olympia-Schanze von 1998 bei dichtem Schneefall und langsamer Spur keine Chance und schied nach einem 81,0-m-Sprung als 47. vorzeitig aus. Den Sieg sicherte sich der Skiflug-Weltrekordler Matti Hautamäki (122,5-128,5 m) mit 11,2 Punkten Vorsprung auf seinen finnischen Landsmann Janne Ahonen (116,0-132,5). Bester Österreicher war Thomas Morgenstern (109,0-127,0) als Fünfter.

Die Finnen und Norweger dominierten bei dichtem Schneefall mit insgesamt zehn Mann unter den ersten Zwölf klar, einzig Morgenstern und der junge Japaner Daiki Ito als Neunter schoben sich in diese Phalanx.

Morgenstern nahm im ersten Durchgang großes Risiko, als er seinen Sprung trotz schwieriger Anlaufspur voll durchzog, und wurde mit einem erneuten Spitzenplatz belohnt. Der Junioren-Weltmeister war in allen acht Konkurrenzen seit seinem Comeback in Oberstdorf unter den Top Neun klassiert.

Während Morgenstern mit gesteigertem Selbstvertrauen noch am Freitag in den Schnellzug nach Tokio stieg, von wo Samstagfrüh der Weiterflug zu den zwei Wochenend-Bewerben nach Sapporo erfolgt, versuchte Höllwarth, den Wettkampf möglichst rasch abzuhaken. „Es hat am Schanzentisch gestoppt, da war kein normaler Absprung möglich”, erklärte der Tournee-Zweite, der sich ein Eingreifen der Jury gewünscht hätte. „Sie sollte sehen, dass viele Springer Probleme haben, es bringt nichts, den Wettkampf um jeden Preis durchzuziehen.” Nach dem ersten Durchgang war mit Ausnahme Ahonens (Dritter) keiner der am Schluss springenden, besten Athleten im Vorderfeld platziert.

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