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TV-Quoten dank Regierungskrise und EU-Wahl im Plus

Regierungskrise wirkte sich auch auf die Einschaltquoten aus
Regierungskrise wirkte sich auch auf die Einschaltquoten aus ©APA (Jäger)
Dank der Regierungskrise und der EU-Wahl haben die Österreicher im Mai mehr Zeit vor den TV-Geräten verbracht.

Die Quoten der heimischen Sender waren im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres mit nur einer Ausnahme im Plus.

ORF profitierte von Turbulenzen

Die beiden ORF-Hauptsender kamen auf 30,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe ab zwölf Jahren, dies entspricht einem Plus von 1,3 Prozentpunkten. Dabei musste ORF1 allerdings einen Rückgang von 1,3 Punkten auf 8,0 Prozent hinnehmen.

ORF2 konnte jedoch seinen Marktanteil um 2,6 Punkte auf 22,9 Prozent steigern und damit von den innenpolitischen Turbulenzen um das Ibiza-Video und die Regierungskrise sowie von der EU-Wahlberichterstattung profitieren.

Rekorde durch Regierungskrise

Der ORF hat nach eigenen Angaben mit der Berichterstattung zur Regierungskrise zahlreiche Reichweitenrekorde gebrochen. So erreichte etwa der “Report spezial” am 27. Mai mit 1,404 Millionen Zuschauern den bisherigen Topwert, die “Zeit im Bild” am 18. Mai war mit 1,922 Millionen die meistgesehene seit 2007, die “ZIB 2” am 20. Mai mit 1,261 Millionen mit Bestwert seit 2016.

Zuwächse bei Privatsendern

Zuwächse verzeichneten auch die Privatsender. Puls 4 konnte seinen Marktanteil von 3,2 auf 3,7 Prozent steigern und hat dabei wohl auch von der Fußball-Europa-League profitiert. ATV steigerte sich um 0,2 Punkte auf 3,1 Prozent, ATV 2 von 1,0 auf 1,1 Prozent und Servus TV von 2,4 auf 2,8 Prozent.

(APA)

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