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Turnusärzte setzen Kündigungen aus

Die Forderungen der Turnusärzte am LKH Bludenz werden erfüllt.
Die Forderungen der Turnusärzte am LKH Bludenz werden erfüllt. ©KHBG
Bludenz - Dafür werden ihre Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen erfüllt.
Neun Turnusärzte kündigen


Die kollektive Kündigung von neun Turnusärzten im LKH Bludenz hat Wirkung gezeigt. Gestern fanden die  angekündigten Gespräche zwischen Spitalsleitung, Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) und Turnusärztevertretern statt.

Wie Chefarzt Primar Matthias Scheyer anschließend gegenüber den VN erklärte, werden die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen akzeptiert und bis längstens 15. Juni in eine schriftliche Vereinbarung gegossen. Die Turnusärzte haben zugesagt, ihre Kündigungen nach Vorliegen des Vertragswerks zurückzuziehen. Scheyer sprach von einer insgesamt kollegial getragenen Lösung. Und er steht dazu, dass die Anliegen berechtigt sind.

Weniger Nachtdienste

Einfacher dürfte die Situation allerdings kaum werden, zumal dreieinhalb Turnusarztstellen nach wie vor unbesetzt sind. „Aber wir helfen uns gegenseitig aus“, ist der Chefarzt trotzdem guter Dinge. Zu einer der ersten Maßnahmen gehört die Reduktion der Nachtdienste für Turnusärzte. Dazu wird die Unfallchirurgie künftig bis 22 Uhr betrieben. Das heißt, es fallen dort keine zusätzlichen Nachtdienste an, weil Facharzt und Turnusarzt bis zu diesem Zeitpunkt  anwesend sind.

Außerdem hat die Pädiatrie im LKH Feldkirch eine zusätzliche Ausbildungsstelle zugesagt. Vier Turnusärzte im LKH  Bludenz warten darauf. Jetzt können jeweils zwei ihre Ausbildung in Feldkirch absolvieren. Ein beschleunigter Turnus war ebenfalls eine zentrale Forderung der Jungärzte. Normal dauert ein Turnus etwa drei bis dreieinhalb Jahre. Derzeit  zieht er sich allerdings bis zu fünf und sechs Jahre hin.

Nur noch „Formsache“

Nach der Sitzung hat Primar Scheyer mit den meisten Turnusärzten auch noch persönliche Gespräche geführt. Sie  haben ihn darin bestärkt, dass die Umsetzung der geplanten Maßnahmen nur noch „Formsache“ sein wird. Damit allein sei es jedoch nicht getan, merkt er noch an. Es brauche auch auf lange Sicht strukturelle Veränderungen. Vorderhand  ist Matthias Scheyer aber einfach nur froh, dass es in Bludenz weitergeht.

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