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Türkei: Kinder als geheilt entlassen

In der Türkei sind zwei Kinder nach einer Infektion mit dem Vogelgrippe-Virus geheilt aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der fünfjährige Muharrem Canal und sein zweijähriger Bruder Iskender konnten zu ihrer Familie zurückkehren.

Die Kinder hatten sich vor zwei Wochen angesteckt, nachdem sie mit Handschuhen gespielt hatten, die ihr Onkel zum Schlachten von infiziertem Geflügel verwendet hatte. Auch bei einem dritten an dem H5N1-Virus erkrankten Kind in der Stadt Van zeigten sich den Angaben zufolge Anzeichen der Besserung. Es sei möglich, dass das Virus auf eine für den Menschen günstige Weise mutiere, sagte ein Mediziner aus dem Krankenhaus von Van.

Eine US-Expertendelegation informierte sich am Sonntag in Van über die Maßnahmen gegen die Vogelgrippe. Die Delegation sei beeindruckt von der Transparenz und Offenheit, mit der die türkischen Behörden die Seuche bekämpften, sagte Ann Derse vom US-Außenministerium.

Wenn Ankara bei dieser Praxis bleibe, sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Vogelgrippe in der Region keine Gefahr mehr darstelle. Von insgesamt 21 in der Türkei an der Vogelgrippe erkrankten Menschen konnten acht geheilt werden, vier Menschen starben. In Asien liegt die Sterblichkeitsrate hingegen bei 58 Prozent, dort starben seit 2003 fast 80 Menschen an der Vogelgrippe.

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