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TUI Airways führt diesjähriges Klimaranking von Atmosfair an

CO2-Ausstoß pro Nutzlastkilometer fließt in die Bewertung
CO2-Ausstoß pro Nutzlastkilometer fließt in die Bewertung ©APA (Archiv/dpa)
Die britische Fluggesellschaft TUI Airways steht vor der brasilianischen Gesellschaft LATAM Brasil auf Platz eins des internationalen Klimarankings der Organisation Atmosfair. Das geht aus dem Atmosfair Airline Index (AAI) hervor, den die Klimaschutzorganisation am Samstag anlässlich der UNO-Klimakonferenz in Kattowitz vorstellte. Die Austrian Airlines kamen auf Platz 81.

Auf Platz drei liegt demnach China West Air, auf Platz vier die deutsche Schwestergesellschaft von TUI Airways, TUIfly. In die Bewertung fließen insbesondere der CO2-Ausstoß pro Nutzlastkilometer sowie dessen Vergleich mit dem bestmöglichen Flug ein. Vergeben werden dabei sogenannte Effizienzpunkte. Die besten Werte erreichen Airlines mit modernen Flugzeugen und vielen Sitzen darin, die zusätzlich sowohl die Sitze als auch den Frachtraum gut auslasten.

TUI Airways liegt der Auswertung zufolge auch in der Wertung für Langstreckenflüge vorn. Bei der Mittelstrecke liegen die Briten hinter LATAM Brasil auf Platz zwei. Die Kurzstreckenwertung führen die Brasilianer vor Japan Airlines an.

Die Austrian Airlines liegen im Ranking auf Platz 81 der am wenigsten klimaschädlichen Airlines der Welt. Insgesamt sind 125 Luftlinien gelistet. Der Index bildet mit etwa 33 Millionen Flügen rund um den Globus etwa 92 Prozent des weltweiten Luftverkehrs ab, hieß es in einer Pressemitteilung von Atmosfair.

Insgesamt gelang es laut Atmosfair nur jeder zehnten Airline, ihre Emissionen trotz Wachstums weitgehend konstant zu halten. Dazu gehören der Studie zufolge unter anderem Thai Airways, Finnair und American Airlines. Oft gewinnen diese Airlines Punkte durch eine überdurchschnittliche Bestuhlung und Auslastung.

Atmosfair bietet Fluggästen ebenso wie auch Nutzern anderer Verkehrsmittel an, den durch ihre Mobilität verursachten CO2-Ausstoß durch Zahlungen zu kompensieren, die dann in Klimaschutzprojekte fließen. Zudem gibt es Anreizprogramme für Videokonferenzen statt Geschäftsreisen in Unternehmen.

(APA/ag.)

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