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"Wir werden der Sache nachgehen"

Luca Franzoi, Daniel Bachmann, Cem Sürmeneli, Lukas Morre und Michael Widerin (v. l.) haben Unterschriften gesammelt.
Luca Franzoi, Daniel Bachmann, Cem Sürmeneli, Lukas Morre und Michael Widerin (v. l.) haben Unterschriften gesammelt. ©VN/KH
Bregenz - Türkenverbot in Discos: Schüler sprechen beim Landeshauptmann vor. Grüne: "Solche Initiativen brauchen wir."
"Kein Zutritt für Türken"
Jeder siebte Einwohner im Ländle ist Ausländer

Eine Unterschriftenaktion gegen die Diskriminierung von Migranten haben Bludenzer Schüler vergangene Woche ins Leben gerufen. Aktueller Anlass: Ihr Kollege Cem Sürmeneli (20) wurde vom Türsteher einer Disco abgewiesen – mit den Worten: „Du kommst heute nicht rein. Türkenverbot.“ Eine Diskriminierung, die die Jugendlichen nicht weiter dulden wollen. Sie haben zum Protest aufgerufen. Und mit ihnen über 700 Vorarlberger, die sich auf der Liste verewigt haben.

Am Montag waren die jungen Bludenzer zu Besuch bei Landeshauptmann Markus Wallner, um mit ihm über Integrationsprobleme zu diskutieren. „Das Gespräch ist sehr positiv verlaufen. Der Landeshauptmann hat uns zugesichert, dass uns sein Büro gerne weiterhin zur Verfügung steht“, berichtet Luca Franzoi, Mitinitiator der Unterschriftenaktion. Und Markus Wallner versichert: „Wir werden der Sache weiter nachgehen.“

“Rassismus nimmt zu”

Begeistert von der Schüleraktion zeigen sich die Vorarlberger Grünen. „Solche Initiativen brauchen wir dringender denn je, weil Rassismus im Alltag zunimmt“, sagt Integrationssprecherin Vahide Aydın. Dass Menschen mit Migrationshintergrund mit Benachteiligungen und Ausgrenzung konfrontiert sind, sei leider allzu oft Realität. „Wer ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben will, darf keine Diskriminierung tolerieren. Wir müssen den Mut haben, Stopp zu sagen.“

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