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Tschutta mit dem Fahrrad

Die Lustenauer Radballer - Helden mit Fahrrad und Ball!
Die Lustenauer Radballer - Helden mit Fahrrad und Ball! ©cth
Tschutta mit dem Fahrrad

Vereine im Fokus: Radballverein Rheindorf Lustenau 1900

Der Radballverein Lustenau blickt auf eine lange Tradition zurück.
Lustenau. Wenn ein Lionel Messi über den Fußballrasen zaubert oder Christiano Ronaldo zum Freistoß antritt, ist das noch gar nichts gegen die Ballkünste von Christian Bickel, Niklas Weber & Co. Die beiden jungen Herren gehören zum Team der Lustenauer Radballer und beweisen des Öfteren, dass man auch mit dem Fahrrad spektakuläre Tore schießen kann. Zwar erhält die Sportart etwas weniger Aufmerksamkeit als die Kollegen auf dem grünen Rasen, dies aber unberechtigt. Die Lustenauer Radballer blicken auf eine äußerst lange und erfolgreiche Geschichte zurück. Am 21. August 1900 fand die Vereinsgründung im Gasthaus zur Linde, statt. Pionier des Saal-Radsportes war der spätere Ehrenobmann August Alge, der zusammen mit Hermann Bösch, Wilhelm Grabher, Johann und Hermann König sowie Robert Bösch den Verein gründete. Der Verein bestand in dieser Form bis 1972. Nach glorreichen Jahren – vor allem in den 50er Jahren war die Mannschaft Oskar Bösch/Walter Schelling national und international kaum zu bezwingen und Lustenau eine wahre Hochburg des Radballs – erfolgte in den 70ern eine Stilllegung. Knapp zehn Jahre später, feierte man jedoch schon wieder eine feierliche Auferstehung. “Auf und ab´s gehören zu unserem Verein. Mal sind es mehr, mal etwas weniger aktive Mitglieder”, erzählt der heutige Obmann Michael Schelling. “Ich habe selbst eigentlich nie Radball betrieben, trotzdem fühle ich mich dem Verein sehr verbunden, denn so ziemlich die ganze Verwandtschaft war aktiv”, lacht er. Schelling konzentriert sich lieber auf beste Betreuung des Nachwuchses und perfekte Organisation. Dazu gehören auch zahlreiche Turniere und Veranstaltungen die in der hauseigenen Radhalle jährlich abgehalten werden. Zu einem ganz besonderen Höhepunkt der Vereinsgeschichte, zählt die Durchführung der Europameisterschaft der Junioren 2004. Damals holten sich zwar die Dornbirner Kollegen den Titel – “doch wir freuten uns natürlich mit ihnen über diesen grandiosen Erfolg”, so Schelling. Da scheint gleich durch, was die Lustenauer ebenso auszeichnet – man pflegt eine tolle Kameradschaft untereinander, aber auch zu den anderen Vereinen. Franz Bösch ist einer unter ihnen. Zwölf Jahre gehörte er fix zum Team, heute ist er Ehrenmitglied und dürfte sich längst auf seinen Lorbeeren ausruhen. Doch irgendwie lässt ihn die Faszination Radball einfach nicht los und er engagiert sich nach wie vor für den Verein. “Mir liegt dieser Sport natürlich sehr am Herzen und wir freuen uns immer über Nachwuchs”, erklärt er. Fähigkeiten braucht man keine besonderen. “Natürlich sollte man etwas geschickt auf dem Fahrrad sein, aber wie bei allen Sportarten heißt es auch hier – Übung macht den Meister.” Einen kleinen Überblick bekommt man dreimal in der Woche in der Halle in der Steinackerstraße, wenn die vier Mannschaften des RV Rheindorf gekonnt den Ball per Rad einnetzen.
Kontaktadresse:
Obmann und Sportwart Schelling Michael, Tel.: 0650 / 8880501

Daten und Fakten zum RV Rheindorf Lustenau:
Gegründet 1900, Stilllegung 1972, 1982 sportliche Wiederaufnahme
bislang größter Vereinserfolg – 1995 Europacup-Sieg durch Andreas und Harald Bösch
eigene Trainingshalle in der Steinackerstraße, erbaut 1957
ca. 80 Mitglieder, zurzeit 7 aktive Sportler
4 Mannschaften (eine Mannschaft besteht immer aus 2 Spielern)
2004 Durchführung der EM der Junioren
zahlreiche Titelgewinne bei nationalen und internationalen Meisterschaften

Umfrage: Was macht die Faszination Radball aus?

Christian Bickel, 23 Jahre, Lustenau:
Ich wollte einfach eine spezielle und nicht so alltägliche Sportart betreiben und bin dabei auf Radball gestoßen. Gleich vom ersten Training an, war ich sehr begeistert. Beim Zuschauen erscheint der Sport viel schwerer, als es schlussendlich ist.

Niklas Weber, 12 Jahre, Lustenau:
Da ich immer gern geradelt bin und mir das Fußballspielen nicht mehr so gut gefallen hat, bin ich so zum Verein und Radball gekommen. Es macht sehr viel Spaß, ist immer spannend und untereinander haben wir ein tolles Team.

Michael Schelling, 39 Jahre, Lustenau:
Radball ist eine kampfbetonte, schnelle und technisch versierte Sportart. Man ist nicht witterungsabhängig und es ist sehr universell. Immer actiongeladen und ein super Training für Kraft, Koordination und Kopf.

Steinackerstraße 5,6890 Lustenau, Austria

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