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Tscheche tourte Opferstöcke plündernd durch Westösterreich

Mit dem Plündern von Opferstöcken hat sich ein 39-jähriger Tscheche laut Polizei seit Jahren seinen Lebensunterhalt verdient. Er wurde am Montag in Galtür im Tiroler Bezirk Landeck festgenommen.

Seine Touren sollen ihn von Tschechien nach Salzburg, Tirol, Vorarlberg und ins Berner Oberland in der Schweiz geführt haben. Zwischen 500 und 600 Euro brachte ihm eine solche Fahrt ein.

Zwei bis drei Mal im Monat soll der Tscheche seine Touren durch Westösterreich absolviert haben. Dabei besuchte der mutmaßliche Seriendieb regelmäßig etwa 20 Kirchen. Aufmerksam geworden war man auf den Verdächtigen, als er versuchte, eine größere Menge Münzen bei einer Bank zu wechseln. Nach dem Einbruch in Galtür wurde er angehalten. Im Auto fanden die Beamten Einbruchswerkzeug sowie etwa 350 Euro und 300 Schweizer Franken.

Für seine Ausflüge musste sich der Mann übrigens immer wieder einen Chauffeur suchen. Der Tscheche besitzt nämlich keinen Führerschein. Er wurde gemeinsam mit seiner 36-jährigen Freundin festgenommen. Sie beteuert, nichts vom Zweck der Fahrt gewusst zu haben. Der 39-Jährige ist jedoch geständig.

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