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Tschaggunser erhalten neues Gemeindehaus

Das Projekt "Gemeindehaus neu" hatte man in Tschagguns rege diskutiert. Jetzt ist eine Entscheidung gefallen: das alte Gemeindeamt wird saniert.

Der kommunale sowie touristische Bereich jedoch in das benachbarte Haus „Piz Buin“ umgelagert. Genau zu diesem Zweck hatte die Gemeinde vor gut einem Jahr die 650 Quadratmeter Geschäftsflächen des ehemaligen SB-Restaurants erstanden. Vorerst scheiterten die Pläne jedoch am kolportierten Verkauf des alten Gemeindeamtes. Die Bevölkerung rebellierte. In Folge befasste sich eine Arbeitsgruppe mit dem Thema, Architekten entwickelten Varianten, der endgültige Plan liegt jetzt auf dem Tisch des Gemeindechefs Guntram Bitschnau.

Der Verkauf des kommunalen Gebäudes ist kein Thema mehr. Im Gegenteil: das alte Bauwerk wird in den kommenden Monaten auf Vordermann gebracht. Um 700.000 Euro saniert wird derzeit auch das Haus „Piz Buin“. Ab kommenden November werden die kommunalen, touristischen und postalen Angelegenheiten von dort aus abgewickelt. Eine öffentliches WC-Anlage wird des „Gemeindehauses neu“ komplettieren.

Das alte Gebäude hingegen soll bis kommenden Winter zum gesellschaftlichen Mittelpunkt avancieren. „Ein Café im Erdgeschoss, eventuell ein Veranstaltungssaal und ein Ausstellungsraum für den Wintersportverein in den Obergeschossen“, berichtet Bitschnau. Ausreichend Raum wäre zudem für eine Arztpraxis.

Tendenz für zwei Kassenstellen

In der Diskussion um die Nachfolge eines verstorbenen Schrunser Allgemeinmediziners hatte die Gebietskrankenkasse bereits vor einem Monat die Gemeinde Tschagguns – Schruns, Tschagguns und Bartholomäberg sind in einem Sprengel zusammengefasst – ins Spiel gebracht. „Diese soll einen eigenen Gemeindearzt bekommen“, lautete ein Beschluss im GKK-Vorstand. Ihr Partner in Sachen „Stellenplan“, die Ärztekammer, setzte jedoch Priorität für die Neuschaffung einer Kassenstelle in der Kummenbergregion. „Verhandlungen sind im Gange“, berichtet VGKK-Obmann Dipl-Vw. Wieland Rainer. „In spätestens zwei Wochen wird die Entscheidung fallen, ob beide Kassenstellen installiert werden. Die Tendenz dafür ist jedenfalls steigend.“

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