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Trump: Familientrennung als Abschreckung vor Einwanderung

Trump lieferte keine Angaben über geplantes weiteres Vorgehen
Trump lieferte keine Angaben über geplantes weiteres Vorgehen ©APA (AFP)
Die Trennung von Migrantenfamilien an der Grenze ist nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump geeignet, illegale Einwanderung in die USA zu stoppen. "Wenn sie das Gefühl haben, dass sie getrennt werden, dann kommen sie nicht", sagte Trump am Samstag (Ortszeit) vor Journalisten. Ob er die umstrittene Praxis, Kinder von ihren Eltern zu trennen, wieder einführen will, sagte er nicht.

Es würden verschiedene Dinge geprüft, die sich mit illegaler Einwanderung befassten. “Wir werden tun, was immer wir können, um sie zu verlangsamen”, betonte der US-Präsident. Nach massiver Kritik hatte Trump im Juni die Praxis gestoppt, Kinder illegal Eingereister von ihren Eltern zu trennen. Insgesamt waren rund 2.600 Kinder betroffen. Einige Vertreter der Regierung haben sich positiv über diese Praxis geäußert. Sie sei ein wirksames Mittel gegen die illegale Einwanderung.

Die Sprecherin des Heimatschutzministeriums Katie Waldman hatte am Samstag von einer Krise an der Grenze zu Mexiko gesprochen. Immer mehr Erwachsene mit Kindern gelangten illegal ins Land.

Hunderte durch die Grenze zwischen den USA und Mexiko getrennte Familien feierten unterdessen am Samstag ein Wiedersehen – wenn auch nur ein kurzes. Rund 1.500 Mitglieder von 250 durch Auswanderung oder Abschiebung getrennten Familien trafen sich für vier Minuten an der geöffneten Grenzmauer zwischen der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juarez und der Stadt Sunland Park im US-Staat New Mexico.

Die Menschenrechtsgruppe Border Network of Human Rights hat unter dem Motto “Abrazos No Muros” (Umarmungen, keine Mauern) schon mehrere Massen-Familienzusammenführungen an der 3.000 Kilometer langen Grenze zwischen Mexiko und den USA organisiert, im Juni etwa im ausgetrockneten Flussbett des Rio Grande zwischen Ciudad Juarez und dem texanischen El Paso, wo die Mauer noch in Bau ist. Die Öffnung einer Tür in der fünf Meter hohen Grenzmauer zwischen Ciudad Juarez und Sunland Park war allerdings eine Premiere.

Sie sei “sehr glücklich”, nach fünf Jahren endlich wieder ihre Cousinen umarmen zu können, sagte die 46-jährige Josefa Magalde aus Ciudad Juárez. Ihre Cousinen aus El Paso sind illegal in die USA eingewandert und können daher nicht aus- und wieder einreisen. Vier Minuten lang konnten sie sich nun unter der Aufsicht von Beamten der US-Grenzpolizei und der mexikanischen Bundespolizei umarmen, bevor sie wieder getrennt wurden.

“Wir hatten nicht genug Zeit”, sagte Magalde nach dem Treffen. Trotzdem sei sie “zufrieden und glücklich” über die Gelegenheit für ein Wiedersehen.

(APA/ag.)

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