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"Troubadour" hat erste Hürde geschafft

Tausende Besucher erlebten am Montag eine spannende Generalprobe der Seebühnenproduktion der Bregenzer Festspiele. Nach einem gewitterreichen Nachmittag und Dauerregen bis 21 Uhr klarte der Himmel leicht auf.

Die traditionell vor Publikum abgehaltene letzte Probe der Neuinszenierung von Verdis Oper „Der Troubadour“ konnte beginnen. Und sie wurde trotz heftiger Regengüsse, die etwa nach einer Stunde erneut einsetzten, durchgespielt.

Nur wenige verließen deshalb die Tribüne mit ihren 7.000 Sitzen, von denen an diesem Abend gut zwei Drittel für Interessenten freigegeben wurden. Die Bregenzer erwiesen sich erneut als wetterfest.

Belohnt wurde man dafür mit einem Verdi-Klang, der – erzeugt von den Wiener Symphonikern unter Fabio Luisi – durch akustische Neuerungen in der Tat strahlender und vor allem kompakter den Raum erfüllte. Das Spiel um Macht, Machterhalt und Liebe hat der kanadische Regisseur Robert Carsen im spektakulären Bühnenbild des Amerikaners Paul Steinberg inszeniert. Es symbolisiert eine Ölraffinerie als Zeichen des Reichtums und der Macht ebenso wie eine Festung, die das Volk krass ausschließt.

Carsen gelingt es vor allem durch klar durchgezogene Symbolik und Signale die Charaktere (etwa der zwei männlichen Rivalen) plausibel zu machen. Er zeigt dabei aber auch keine Scheu vor gängiger Kulinarik. So erlebt man Krimi-Spannung und Action in gut bekannter Film-Manier. Das Publikum bejubelte aber auch die Stimmen.

Die Premiere von Verdis „Troubadour“ findet am 21. Juli, 21.15 Uhr, statt.

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