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Türkei: Flugzeug-Entführer stellt sich

Eine Entführung einer Passagiermaschine in der Türkei ist unblutig zu Ende gegangen. Der Entführer stellte sich in Ankara kurz nach der erzwungenen Landung den Behörden.

Bei dem Kidnapper handelte es sich um einen aus Diyarbakir in der gleichnamigen türkischen Kurdenprovinz stammenden Mann. Über die Motive des 39 Jahre alten Luftpiraten war zunächst nichts bekannt.

Die 174 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Eine Passagierin, die vermutlich in Folge des Stresses einen Zusammenbruch erlitt, wurde medizinisch behandelt. Der Entführer hatte die Boeing 737-800 der privaten Fluglinie Pegasus auf dem Flug von Diyarbakir nach Istanbul von der Route abgebracht und in Ankara zur Landung gezwungen. Medienberichten zufolge wollte er die Maschine zum Flug in den Iran zwingen. Der Entführer ist demnach bei der Polizei von Ankara wegen Drogenhandels und illegalen Waffenbesitzes bekannt. In ersten Berichten war von einer Luftpiratin die Rede gewesen.

Ein Passagier sagte gegenüber CNN-Türk, der Entführer habe von einem Sprenggürtel gesprochen und Koranverse gemurmelt. Er habe aber einen verwirrten Eindruck gemacht. Bei einer Durchsuchung des Flugzeuges wurden keine Waffen gefunden.

Die Passagiere des Flugzeuges wurden nach dem Ende der Geiselnahme aus der Maschine gebracht. Sie sollten ihre Reise nach Diyarbakir an Bord eines anderen Flugzeugs von Pegasus fortsetzen. Am Flughafen von Ankara wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, der Flugverkehr war nicht beeinträchtigt.

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