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Triumph Tiger 1200: Tolles Bike, aber zu laut

Symbolbild / Triumph Motorrad
Symbolbild / Triumph Motorrad ©Pexels.com - Sourav Mishra
Dies befand jedenfalls die BH Reutte und stoppte einen Lauteracher Motorradler in Rente, der sich nun wehrt.

Herr R. ist Pensionist und besitzt eine Triumph Tiger 1200, eine Tourenmaschine, Baujahr 2019. Am 12. Juni machte der Mann aus Lauterach mit mehreren Motorradkollegen einen Tagesausflug nach Tirol.

In der Gemeinde Bichlbach auf der L21 wurde er allerdings gegen 15.00 Uhr von der Polizei gestoppt, sein Motorrad sei zu laut, hieß es. Er und seine Kollegen hatten sich extra noch über die neuerdings erlassenen Lärmemmissionsbeschränkungen informiert. Während die Kollegen passieren durften, wurde der Rentner gestraft.

Das Problem

Das Problem – der Typenschein und das Typenschild auf der Maschine lagen mit 92 dB unter dem Grenzwert, in der Zulassung waren jedoch 97 dB vermerkt, was laut Verordnung zu hoch ist.

Doch es gibt einige Gründe, warum Rechtsanwalt Christoph Eberle die Verordnung generell als verfassungswidrig erachtet. Er will, dass die Strafverfügung mit einem Betrag von 220 Euro aufgehoben wird.

Rechtsanwalt Christoph Eberle - Foto: VN

Mehrere Ansatzpunkte

Um die Verordnung, die mehrere Biker ärgert, auszuhebeln, hat Eberle einige Gründe. Zum einen seien Kundmachungsvorschriften nicht eingehalten, weshalb die Verordnung gar nicht in Kraft sei. Damit existiere keine Grundlage für polizeiliches Vorgehen.

Weiters beinhalte sie Unklarheiten, weil nicht einmal sicher sei, ob es um das Standgeräusch laut Typenschein oder laut Zulassung gehe.

Zudem verfehle sie den Zweck, da nicht das Stand-, sondern das Fahrgeräusch relevant sein müsste.

Dass Sportwagen übrigens überhaupt keine Berücksichtigung hinsichtlich Lärmemmission finden, sieht der Anwalt ebenfalls als gleichheitswidrig.

Eberle hat noch mehrere Gründe parat und diese auch mittels Einspruchs kundgetan, nun bleibt die Reaktion der BH Reutte abzuwarten.

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