Triste Aussichten für Budget

Das Emser Bahnhofsareal wird in den kommenden Jahren vollkommen umgestaltet.
Das Emser Bahnhofsareal wird in den kommenden Jahren vollkommen umgestaltet. ©TF
Hohenems. Im kommenden Monat stehen die internen Budgetgespräche der Stadt Hohenems für den Voranschlag 2010 an, welcher im Dezember der Stadtvertretung vorgelegt werden soll.

Klar ist jetzt schon, dass die Wirtschaftskrise – zeitversetzt – nun die Kommunen und somit auch Hohenems erreicht hat. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung ist mit einer erheblichen Abnahme der Bedarfszuwendungen (Ertragsanteile) des Bundes zu rechnen. Rückläufige Kommunalsteueranteile haben weitere negative Auswirkungen auf die Budgets der Jahre 2010 und 2011. „Bei der Budgetierung unserer Großprojekte wird die veränderte Finanzlage zu berücksichtigen sein“, gibt Finanzreferent Bgm. Richard Amann zu bedenken. Trotzdem will der Stadtchef die bereits beschlossenen Großprojekte „Löwen“-Saal (3,5 Millionen Euro) sowie Sanierung und Erweiterung der VMS Herrenried (2,7 Millionen, abzüglich Förderungen zwei Millionen Euro) durchziehen. Dazu kommen nochmals 2,3 Millionen Euro Investitionskostenanteil der Stadt für den Um- und Neubau des Bahnhofs und die Errichtung eines neuen Busbahnhofs. „Durch gezielte Sparmaßnahmen und Verwertung von städtischen Liegenschaften wird der enger werdende Spielraum auszugleichen versucht“, kündigt Bgm. Amann an. Gedacht wird etwa an eine Veräußerung der Miller Aichholz-Gründe im Herrenried. Man habe in den vergangenen Jahren in Ems gut gewirtschaftet und die letzten vier Budgets mit einem Überschuss abgeschlossen. „Die gebildeten Rücklagen wurden zur Schuldentilgung verwendet und als Reserve angelegt“, so der Stadtchef abschließend.

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