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Trend zu Urlaub mit Auto schlägt sich in Staubilanz nieder

622 Staus im Sommerreiseverkehr
622 Staus im Sommerreiseverkehr ©APA/THEMENBILD
Die stärkeren Covid-Kontrollen bei Flugreisen hatten offenbar abschreckende Wirkung, der Trend zum Urlaub mit dem Auto war heuer klar erkennbar: 622 Staus verzeichnete der ÖAMTC im Sommerreiseverkehr - knapp mehr als 2019 und etwa 30 Prozent über den Zahlen von 2020. Salzburg blieb mit 25,4 Prozent aller Staus unangefochtener Bundesländer-Spitzenreiter, berichtete der Club. Grund dafür waren Baustellen auf der Tauern Autobahn (A10) sowie der Grenzübergang Walserberg.

Speziell an den fünf Wochenenden zwischen Mitte Juli und Mitte August waren die Autobahnen und Transitrouten in Österreich den Blechlawinen kaum gewachsen, bis zu 100 Staus wurden hier pro Wochenende gemeldet. Als Hauptursache für die Verzögerungen wurden Unfälle (26,7 Prozent), dicht gefolgt von Verkehrsüberlastung (25,7 Prozent) gelistet. Die verstärkten, meist auch nur stichprobenartigen Grenzkontrollen sorgten in Kombination mit starkem Verkehrsaufkommen für 17,7 Prozent der Staus, gefolgt Baustellen (9,3 Prozent) und defekten Fahrzeugen (5,8 Prozent).

Die Tauern Autobahn (A10) war die am meisten verstaute Transitroute im diesjährigen Sommerreiseverkehr mit 15,4 Prozent der Staus, gefolgt von der West Autobahn (A1) mit 9,9 Prozent, der Pyhrn Autobahn (A9) mit 8,7 Prozent, berichtete Harald Lasser vom ÖAMTC. Salzburg folgen im Bundesländer-Ranking Tirol mit 18,3 Prozent, Oberösterreich und Kärnten mit jeweils 11,9 Prozent, die Steiermark mit 10,8 Prozent und Niederösterreich mit 9,3 Prozent der Staus. Die meisten Staus abseits der Autobahnen wurden wie jedes Jahr in Tirol auf der Fernpass Straße (B179) verzeichnet - im Sommer 2021 mit 7,7 Prozent.

Gezählt wurden, wie in den vergangenen Jahren, Staus mit einer Länge von mehr als 1,5 Kilometern bzw. Verzögerungen von mindestens 15 Minuten an den Samstagen und Sonntagen während der Ferien in Österreich. Der ÖAMTC wies drauf hin, dass sich der Urlauberverkehr schon an Freitagen stark bemerkbar gemacht habe. "Obwohl sich das Verkehrsaufkommen relativ gut verteilt hat, war es in Summe so hoch, dass viele Staus die Folge waren", bilanzierte Lasser.

(APA)

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