Trauerzeremonie für toten israelischen Soldaten Goldwasser

Einen Tag nach dem israelisch-libanesischen Gefangenenaustausch hat die Beisetzung des israelischen Soldaten Ehud Goldwasser begonnen, dessen Leichnam die schiitische Hisbollah übergeben hatte.

An der Zeremonie auf dem Militärfriedhof von Naharia im Norden Israels nahmen mehrere Hundert Menschen teil, darunter Angehörige und Freunde des Toten sowie Militärs und Politiker.

Goldwasser war am 12. Juli 2006 gemeinsam mit Eldad Regev während einer Patrouille im Südlibanon in die Gefangenschaft der Hisbollah geraten. Beide Soldaten sollen nach ersten pathologischen Untersuchungen unmittelbar nach ihrer Gefangennahme gestorben sein. Danach starb Goldwasser an den Folgen einer Schussverletzung in der Brust. Regev, der ebenfalls am Donnerstag beigesetzt werden soll, wurde am Kopf sowie im Brustbereich getroffen.

Im Gegenzug für die Übergabe der beiden Leichen ließ Israel am Mittwoch den Topterroristen Samir Kuntar (Kantar) sowie vier Hisbollah-Kämpfer frei. Die fünf Männer wurden am Abend in Beirut von Staatspräsident General Michel Sleimane und weiteren führenden Politikern und religiösen Würdenträgern wie Helden gefeiert. Israels Staatspräsident Shimon Peres nannte die Feierlichkeiten im Libanon “eine Schande”, die libanesische Staatsführung und die in der Regierung in Beirut vertretene Hisbollah feierten die Rückkehr eines Mörders, der den Kopf eines vier Jahre alten Mädchens zerschmettert habe, sagte Peres.

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