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Trauerfeier nach Erdrutschen nahe Messina

Giampilieri nahe Messina wurde verwüstet
Giampilieri nahe Messina wurde verwüstet ©APA (epa)
Tausende haben am Samstag auf Sizilien von den Opfern der verheerenden Schlammlawinen Abschied genommen. Heftige Regenfälle hatten vor einer Woche Bergrutsche nahe der Hafenstadt Messina ausgelöst, die in mehreren Vororten mindestens 28 Menschen in den Tod rissen. Weitere sieben wurden am Samstag nach Angaben des italienischen Zivilschutz noch vermisst.

Zu der feierlichen Trauerfeier im Dom von Messina waren der itlaienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi, Senatspräsident Renato Schifani und andere Politiker sowie Zivilschutzchef Guido Bertolaso gekommen, wie italienische Medien berichteten. Papst Benedikt XVI. sprach den Angehörigen der Opfer in einer Botschaft seinen Trost und sein Beileid aus.

“Pfusch und wildes Bauen” wird bisher von den Experten des italienischen Zivilschutzes als Hauptursache der Tragödie gesehen. Mehr als 1.900 Wohnhäuser hätten seit Jahren als gefährdet gegolten.

Nach Schätzungen der Umweltschutzorganisation Legambiente von 2008 sind 70 Prozent der italienischen Ortschaften von Erdrutschen und Schlammlawinen im Falle von Unwettern bedroht. Berlusconi versprach den Betroffenen am Wochenende erneut Steuererleichterungen und den Bau neuer Häuser wie nach dem Abruzzen-Erdbeben in L’Aquila.

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