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Trap tritt zurück

Giovanni Trapattoni zog nach dem Ausscheiden seines AC Fiorentina die Konsequenzen und kündigte seinen Abschied mit Saisonende an. [22.3.2000]

Jubel und Trauer in Fußball-Europa nach dem sechsten Spieltag in der Zwischenrunde der Champions-League am Dienstag: Während sich mit FC Porto und FC Valencia die iberischen Teams im Kampf um den zweiten Patz in den Gruppen A und B durchsetzten, zog Giovanni Trapattoni nach dem Ausscheiden seines AC Fiorentina die Konsequenzen und kündigte seinen Abschied mit Saisonende an.

“Ich glaube, Trainer sind wie Fische. Wenn sie frisch sind, sind sie gut, aber nach einer Weile fangen sie an zu stinken”, meinte der 61-Jährige resignierend.

Nach dem torlosen Heim-Remis gegen Titelverteidiger und Gruppensieger Manchester United verwies Valencia die Florentiner auf den dritten Rang in Gruppe B und löste damit als zweites spanisches Team das Ticket für die Runde der letzten Acht.

In Gruppe A reichte dem FC Porto im Berliner Olympia-Stadion gegen Hertha BSC eine Durchschnitts-Leistung, um die Viertelfinal-Qualifikation zu besiegeln. Das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg der Portugiesen erzielte der kurz zuvor eingewechselte Clayton. Im Parallelspiel unterlag Sparta Prag, Portos Konkurrent um Platz zwei, zu Hause dem FC Barcelona mit 1:2.

Sparta Prag – FC Barcelona: 1:2 (1:0)
Tore: Svoboda (18.) bzw. Gabri (52., 89.)

Hertha BSC Berlin – FC Porto: 0:1 (0:0)
Tor: Clayton (70.)

FC Valencia – Manchester United: 0:0

AC Fiorentina – Girondins Bordeaux: 3:3 (0:1)
Tore: Wiltord (5.), Zanotti (87.), Battles (92.) bzw. Chiesa
(47./Elfer), Batistuta (61.), Costa (64.)

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