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Transfergespräche bis Mitternacht

Um 24 Uhr endete die Fußball-Transferzeit, ebenso lang dauerte der Arbeitstag für SW-Bregenz-Manager Sepp Kaiser. Er verhandelte noch mit dem Belgier David Vanhoyweghen und dem Deutschen Jochen Kientz.

Der letzte Transfertag des Sommers begann für die Schwarz-Weißen mit einem Schock. So platzte der schon sicher geglaubte Wechsel von Johan van As von Den Haag zu SW Bregenz nach Rücksprache des holländischen Verteidigers mit seiner Familie. Das war um 10 Uhr vormittags, danach tagte der Krisenstab. Präsident Hans Grill gab den Auftrag, noch einen Spieler zu holen, während Benno Kienreich, der in Zukunft dem SW-Boss als Vizepräsident zur Hand gehen wird, eher dahin tendierte, dem vorhandenen Kader zu vertrauen. In der Folge wurden für SW-Manager Sepp Kaiser das Telefon und das Fax zum wichtigsten Arbeitsgerät. Es galt, noch einmal die Angebote zu sondieren, ein letztes Mal den Transfermarkt zu durchforsten.

Und Kaiser nahm Kontakt zu zwei Spielern auf. Zum einen mit dem Belgier David Vanhoyweghen, zum anderen mit dem Deutschen Jochen Kientz. Für den belgischen Verteidiger sprach vor allem das Alter. Einziges Problem: Der 28-Jährige stand zum Zeitpunkt der Verhandlungen noch bei seinem Verein KAA Gent unter Vertrag. Dort spielte der 1,88 m große und 75 kg schwere, kopfballstarke Defensivspieler einst zusammen mit SW-Mittelfeldmann Gunther Schepens. Dieser konnte dann seinen Landsmann auch empfehlen. „Mit dem Spieler sind wir klar, er will zu uns”, erklärte Kaiser zwei Stunden vor Transferschluss. Mit dem Verein gab es bezüglich der Ablösesumme aber unterschiedliche Auffassungen.

Parallel dazu verhandelte Kaiser auch mit Jochen Kientz. Der ehemalige „Löwe”, zuletzt in St. Pauli und in Rostock, ist derzeit vereinslos. Allerdings waren sich Klub und Spieler bezüglich den Gehaltsforderungen nicht eins. Für die Schwarz-Weißen wurde es ein „Feilschen” bis Mitternacht, bis Transferschluss. „Nicht um jeden Preis”, erklärte Kaiser bei Redaktionsschluss. „Wir haben unsere Wunschspieler und werden sicher nicht nur des Kaufens wegen einen neuen Spieler holen”, so der SW-Manager.

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