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Traditionelle Enquete

Ein sehr gut besuchter Empfang der Vorarlberger Landesregierung für die Vorarlberger Erwachsenenbildner fand vor kurzem im Montfortsaal des Landhauses statt.

Nach der Begrüßung durch Landtagspräsidenten Gebhard Halder referierte Prof. Dr. Rolf Arnold von der Universität Kaiserslautern über das Thema Neue Bildung – neue Medien.

In seinem Referat plädierte er dafür, den traditionellen Unterricht zu überdenken und neue Formen des Unterrichts anzudenken. Dr. Arnold führte aus, dass eines der Zentralprobleme unseres Bildungswesens das Problem der frontalunterrichtlichen Lernkultur sei. Heute wissen wir aber, dass zentrale Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen gerade dann nicht entstehen, wenn die Lernenden (Schüler, Erwachsene, Studenten) beim Lernen und der Erschließung von Inhalten nicht selbstinitiativ, aktiv und gestaltend tätig sein können bzw. „dürfen“.

Indem dies so bleibt, „verstoßen“ wir lernkulturell ständig gegen die Anforderungen, die das Lernen im Lebenslauf für den einzelnen bereithält. Kriterien für erfolgreiches und nachhaltiges Lernen in der Schule, aber auch als Erwachsene seien nämlich Aktivität, Selbststeuerung, konstruktive Mitarbeit, situatives und soziales Lernen.

Mag. Wolfgang Türtscher, der Vorsitzende der Vorarlberger Erwachsenenbildung bedankte sich bei Land und Bund für gestiegene EB-Förderungen und lobte die überdurchschnittliche Teilnahme der Bevölkerung an Erwachsenenbildung in Vorarlberg.

Am Freitagnachmittag vertieften die Erwachsenenbildner im Bildungszentrum Schloss Hofen im Rahmen der traditionellen Enquete die Thesen von Dr. Arnold und diskutierten weitere Aspekte, die von Dr. Reto Eugster von der FH St. Gallen eingebracht wurden. Er sprach von aktuellen Entwicklungen des Internet: Zu denken sei beispielsweise an Veränderungen im Lehr- und Lerngeschehen der Schule, an Veränderungen im Umgang mit Wissensbeständen, an neue Formen des Konsums, an die Virtualisierung von Kennenlernsituationen (Partnerbörsen) usw.

In workshops wurden Auswirkungen auf die Biographien, soziale Folgen von Internet-Entwicklungen und vor allem Auswirkungen auf die Bildungseinrichtungen diskutiert.

Die jährlich stattfindende Enquete der Vorarlberger Erwachsenenbildung ist eine Gelegenheit, sich abseits der intensiven Arbeit in den eigenen Einrichtungen und einrichtungsübergreifend mit allgemeinen Fragen, Entwicklungen und Trends in der Bildungslandschaft auseinanderzusetzen.

(Quelle: Arge Vorarlberger Erwachsenenbildung)
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