Traditionelle Benefiz-Suppe im Landhaus

Wallner beim Suppenessen im Landhaus
Wallner beim Suppenessen im Landhaus ©VOL.AT
Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit im Ländle. Bereits zum 16. Mal lädt die katholische Frauenbewegung zum Suppenessen ins Landhaus.

Landesregierung und Katholische Frauenbewegung Vorarlberg haben am Aschermittwoch ihr traditionelles Benefiz-Suppenessen im Landhaus veranstaltet. In seinen Grußworten thematisierte Landeshauptmann Markus Wallner die hohe soziale Gesinnung und den ausgeprägten Gemeinschaftssinn in Vorarlberg: “Mitmenschlichkeit und Fürsorge sind im Land stark verankert”. Mit dem Spendenerlös aus dem Suppenessen werden Projekte in verschiedenen Krisen- und Konfliktregionen finanziert, die speziell Frauen und Mädchen unterstützen.

Über den Weg der Entwicklungszusammenarbeit leistet Vorarlberg seit vielen Jahren in den ärmsten Regionen der Welt Hilfe zur Selbsthilfe, um die Menschen vor Ort zu befähigen, ihr Leben und das ihrer Kinder aus eigener Kraft zu verbessern. Daneben zeichnet Vorarlberg auch eine besondere nach innen gerichtete Solidarität aus, stellte Landeshauptmann Wallner klar: “Der Zusammenhalt wird hierzulande tagtäglich gelebt. Neben den sozialen Leistungen der öffentlichen Hand sind es die vielen engagierten Landsleute, die ein dichtes soziales Netz für alle spannen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind”. Als Beispiele von Unterstützungsleistungen nannte er den Familienzuschuss und den Heizkostenzuschuss, das Pflegegeld, die Wohnbauförderung und den Ausbau der Kinderbetreuung.

Afrika helfen

Mit den gesammelten Spendengeldern wird von der Katholischen Frauenbewegung (kfb) heuer unter dem Motto “Wandel wagen” schwerpunktmäßig ein Projekt in Afrika unterstützt. Die kfb-Partnerorganisation WODSTA lehrt in Tansania Frauen den Bau von Öfen, die sie aus lokalen Materialien herstellen. Mit selbst produzierten, ökologischen Briketts können sie die Öfen befeuern. Sie schützen damit die Umwelt und werden finanziell unabhängig. “Die Frauen sollen Möglichkeiten bekommen und erfahren, dass sie Rechte haben – auf Bildung, auf Gesundheit, auf ein Leben ohne Gewalt, auf faire Arbeitsbedingungen und politische wie ökonomische Teilhabe”, sagte Birgit Huber von der Katholischen Frauenbewegung Vorarlberg.

Traditioneller Schulterschluss

Seit mehr als 60 Jahren lädt die Katholische Frauenbewegung mit der “Aktion Familienfasttag” alljährlich und österreichweit dazu ein, einen konkreten Beitrag für mehr Solidarität in der Welt zu leisten. Ziel ist die Unterstützung von Projekten, die Frauen durch Aufklärung und Ausbildung ein besseres Leben zu ermöglichen. Insgesamt fördert die “Aktion Familienfasttag” mehr als 100 Projekte in Asien, Lateinamerika und Afrika. Landeshauptmann Wallner dankte den vielen, engagierten Frauen, die an der “Aktion Familienfasttag” ehrenamtlich mitwirken.

 

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