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Trachtengruppe hält hohes Niveau

Der gemischte Trachtenchor mit Operettenklängen auf hohem Niveau.
Der gemischte Trachtenchor mit Operettenklängen auf hohem Niveau. ©Gernot Grabher
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Lustenau. Die traditionellen “Muttertagskonzerte” der Trachtengruppe haben auch im 60. Bestandsjahr an Anziehungskraft nichts eingebüßt.

Obmann Hubert Ortner konnte an beiden Abenden im Lustenauer Reichshofsaal ein volles Haus begrüßen. Nicht schwer, die Gunst des Publikums zu erobern, taten sich die jüngsten Mitwirkenden in der Tanzgruppe der Jüngsten und im Kinderchor. Die unter Beate Vogel, Astrid Ortner und Karin Krammel einstudierten einfachen Tanzschritte gelangen bestens. Der Kinderchor unter Leiterin Andrea Vilmar erfüllte seinen Part mit Eifer. Nach dem “Dänglima” von Hannes Grabher war dem Nachwuchs für den erfrischenden Auftritt der Beifall sicher. “Volksweisen und Volkstänze im jungen Frühling”, war der nächste Programmpunkt überschrieben. Zur “Studentenpolka” und anderen Tänzen tanzte die Jugendgruppe mit viel Schwung. Die “Hackbrett-Polka” und ein Menuett der Stubenmusik brachten besinnlichere Melodien, bevor der gemischte Chor der Trachtengruppe, ein Garant für das Gelingen des Abends, unter der Leitung von Gilbert Hämmerle stimmungsvolle Volkslieder darbot. Der Altmeister an der Zither, Toni Hämmerle, überzeugte mit einem Solo die lauschenden Zuhörer. Uriger ging eine Plattlernummer, einstudiert von Mathias Ortner, über die Bretter.

Mut zum Neuen

Einen Genrewechsel bedeutete der Auftritt des vor einem Jahr gegründeten Jugendpopchors, den Wolfgang Verocai gut eingestimmt hatte. Die Kinder und Jugendlichen waren “cool” bei der Sache und boten mit “Down the river to pray” und “Proud Mary” ein gut ankommendes “Alternativprogramm”. Den Mut zu Neuem belohnte das Publikum mit Mitsingen und anhaltendem Applaus. Den musikalisch bewegtesten und optisch beeindruckendsten Programmpunkt bot der Auftritt des gemischten und des Popchores mit der Tanzgruppe. Der musikalische Gesamtleiter Gilbert Hämmerle hatte den Ohrwurm “America” aus der “Westside Story” temperatmentvoll arrangiert. Der Schlussteil, ein Potpourri, stand unter dem Motto “Gruß aus Wien”. Der von Astrid Ortner originell choreografierte “Banditengalopp” bildete die Einleitung, dann begeisterten der gemischte Chor, die vereinseigenen Solisten und das kleine Orchester unter Gilbert Hämmerle. Tenor Ernst Hagen, Sopranistin Sylvia Bösch trugen solo und im Duett gängige Operettenlieder vor, Bariton Wolfgang Fitz überreichte die “dunkelroten Rosen”. Das Finale war nach dem Geschmack des Publikums und zeigte, wie Amateure dank vieler Proben und Talent in der Lage sind, ein qualitativ hochstehendes Programm auf die Beine zu stellen. Durch den Abend “in voller Pracht” führte Moderator Ralf Patrick Gunz

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