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Touristiker krempeln Ärmel hoch

Statt über die ausbleibenden Schneefälle zu klagen, ist "Anpacken" die Devise bei Vorarlbergs Touristikern. Unermüdlich nutzen die Mitarbeiter der Bergbahnen die Nachtstunden zum Präparieren der Pisten.

“Ich bin gerade von der Piste zurückgekehrt”, erzählt Siegfried Hollaus und nimmt wieder hinter seinem Schreibtisch Platz. “Richtig gut ist es gegangen, ich war selbst positiv überrascht”, sagt der Marketingleiter der Skilifte Schröcken, “man konnte prima Firnschnee fahren – wie im April.” Die Mitarbeiter der Bergbahnen haben ganze Arbeit geleistet. 80 Mann sind derzeit rund um die Lifte in Warth und Schröcken, an der Grenze zwischen Bregenzerwald und Arlberg gelegen, im Einsatz. Davon ist etwa eine Hälfte auf den Pisten unterwegs, die andere Hälfte ist fix an die Stationen gebunden. Bei der vergleichsweise dünnen Schneedecke müssen die Fahrer der Pistenraupen besonders vorsichtig zu Werke gehen, andernfalls drohen kostspielige Reparaturen der empfindlichen Maschinen.

“Der tolle Einsatz der Pistenmannschaften gewährleistet in den höheren Regionen eine erstaunliche Pistenqualität”, lobt Christian Schützinger, Direktor des Landesverbandes Vorarlberg Tourismus, “in den Städten würde man oft nicht glauben, dort oben so gute Bedingungen vorzufinden.” Gerade für Ausflugsgäste lohnt sich ein Skitag. Das gilt auch für den Montafoner Ort Gargellen, auf 1423 Meter Seehöhe laut eigenem Credo “der Sonne am nächsten”. “Unsere Skifahrer sind zufrieden. Alle Anlagen sind in Betrieb, auch die Talabfahrt ist geöffnet”, berichtet Dietmar Lorenzin, Geschäftsführer der dortigen Schafberglifte. Die ungewöhnliche Witterung bringt momentan auch einen höheren Arbeitsaufwand mit sich: “Einige Mitarbeiter hängen im Rahmen einer freiwilligen Aktion circa jeden zweiten Tag eine Stunde dran, um Schneedepots zu errichten.”

An Stellen, an denen die Schneedecke langsam etwas dünn wird, schaufeln sie Schneevorräte am Rande der Pisten zusammen. Wenn die Temperatur niedrig genug ist, wird diese Reserve mit der Raupe auf die Piste gezogen. Das Wetter ist die große Variable in dieser Branche – entsprechend müssen die Mitarbeiter viel Flexibilität mitbringen. So sind neben den Raupenfahrern auch die Beschneier rund um “Schneiermeister” Wolfgang abrufbereit.

Von den Ergebnissen ihrer Arbeit überzeugt sich die Leiterin von Gargellen Tourismus gerne direkt vor Ort. Wie ihr Kollege in Schröcken schnallt Ruth Tschofen die Skier für eine besondere Dienstfahrt an; regelmäßig, nach Möglichkeit einmal pro Woche: “So spüre ich unmittelbar die Reaktionen der Gäste, wenn ich beispielsweise mit ihnen im Lift sitze. Dort kommt man ganz einfach miteinander ins Gespräch”, sagt sie. “Außerdem kann ich ganz anders argumentieren, wenn ich selbst im Skigebiet war.” Auch wenn sie sich bislang noch gar nicht verteidigen musste – nicht eine Beschwerde ist ihr in dieser Saison zu Ohren gekommen.

Wer sich über die aktuellen Schneelagen vor Ort informieren möchte, kann via Internet auf eine große Zahl von Live-Bildern aus Vorarlberger Skigebieten zugreifen. Eine Übersicht bietet www.vorarlberg.travel im Bereich “Wetter” direkt auf der Startseite.

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