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Tourismus: Auf Nachsaison hoffen

Die Bundesländer hoffen in punkto Sommertourismus auf die Nachsaison. In Salzburg war der Sommerstart verpatzt. Oberösterreich und die Steiermark geben sich optimistisch, Vorarlberg hofft auf den Herbst.

Der Vorarlberger Tourismus-Sommer hat im Mai/Juni mit einem Nächtigungsminus von 5,0 Prozent mager begonnen. Die Hoffnung der Verantwortlichen konzentrieren sich auf einen goldenen Herbst. Ganz dürfte der Rückstand aus der Vorsaison aber nicht mehr aufzuholen sein, vermutet Brigitte Plemel vom Landesverband Vorarlberg Tourismus im APA-Gespräch. „Wir jammern nicht, denn abgerechnet wird erst im Oktober“. Der Juli dürfte nach ersten Schätzungen landesweit „sehr unterschiedlich“ verlaufen sein, so Plemel. Gut gebucht sei der laufende Monat August. Wie schon in den vergangenen Jahren verschiebe sich die Sommersaison immer mehr in den August sowie den September und Oktober. Mit speziellen Herbst-Packages wirbt Vorarlberg Tourismus gezielt im benachbarten Süddeutschland sowie in der Ostschweiz.

Im Bundesland Salzburg hoffen die Touristiker nach einer verpatzten Vorsaison auf die zweite Sommerhälfte und die Nachsaison. Bis einschließlich Juni ging die Zahl der Nächtigungen heuer um rund vier Prozent zurück. Erste Rückmeldungen über den August sowie die Buchungen für den September stimmten allerdings „positiv“, sagte der Geschäftsführer der Salzburger Land Tourismus Gesellschaft (SLT), Leo Bauernberger, am Mittwoch zur APA.

Optimismus versprüht die Fremdenverkehrsbranche in Oberösterreich. Der August sei erfahrungsgemäß ein nächtigungsintensiver Monat, erklärte Elisabeth Kierner vom Oberösterreich Tourismus auf APA-Anfrage. Die großen deutschen Bundesländer hätten Ferien, aber auch der Anteil an inländischen Gästen sei sehr hoch. Die Entwicklung in den klassischen Wander- und Radfahr-Monaten September und Oktober lasse sich nur schwer abschätzen, so Kierner.

Im Burgenland hoffen die Tourismusbetriebe nach schwachem Start, im Sommer zumindest das Vorjahresniveau erreichen zu können. Im Juni sanken die Nächtigungszahlen trotz 2,8 Prozent mehr Ankünften um 0,9 Prozent, mehr Gäste blieben also kürzere Zeit.

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