Tote Krähe wurde vom Acker entfernt

Ungebeiztes Saatgut ist für Krähen ein Leckerbissen.
Ungebeiztes Saatgut ist für Krähen ein Leckerbissen. ©VN
Von Gernot Schweigkofler/VN:     Umstrittene Schutzmaßnahme gegen Krähen am Maisfeld im Tisner Ried.

Feldkirch. (VN-gms) Viel Aufregung gab es um eine Bürgerforumsmeldung im Tisner Ried. Dort hatte ein Bauer eine tote Krähe aufgehängt, um so andere Krähen vom „Auspicken“ des Saatgutes abzuhalten. Das tote Tier wurde gemeldet und führte zu einer kontroversen Diskussion im Bürgerforum.

„Muss Saatgut schützen“

Der betroffene Landwirt, Thomas Fußenegger, hat mittlerweile den toten Vogel entfernt und auch in einem Leserbrief Stellung bezogen. Die VN-Heimat hat ihn nach seinen Beweggründen gefragt. Er verwendet auf seinen Feldern ungebeiztes Saatgut, das für die Vögel im Gegensatz zu anderen Produkten, die nachbehandelt werden, einen richtigen Leckerbissen darstellt. „Ich muss meine Felder zwei Wochen im Jahr schützen“, so Fußenegger. Viele Maßnahmen seien zu uneffektiv oder aufwendig und ein toter Vogel (der außerhalb der Schonzeit erlegt wird), habe sich für ihn bewährt.

Der Landwirt hat in der Zwischenzeit von zuständigen Stellen signalisiert bekommen, dass es Unterstützung geben werde, sodass er nicht mehr auf ein derartig drastisches Mittel zurückgreifen muss.

Zur Bürgerforums-Diskussion zu diesem Thema.

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