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Tone Fink wurde nach Peking eingeladen.

Mit "Leiterhochbänken" und "Leibhäusern" wird Tone Fink demnächst nach China reisen. In Peking findet vom 20. September bis 20. Oktober zum zweiten Mal eine Biennale statt.

Wer das OEuvre des Vorarlberger Künstlers einigermaßen kennt, weiß, dass mit solchen Namen Papierobjekte bezeichnet werden, die auch als surrealistisches Mobiliar Verwendung finden, immer bewegt werden können und bewegen.

Fink ist neben Maria Hahnenkamp zum Vertreter Österreichs erkoren worden. Dass das nach der renommierten Malerin Maria Lassnig geschah, die bei der Premiere dieser internationalen Großausstellung vor zwei Jahren dabei war, erklärt die hohe Bedeutung dieses Auftrags.

Mit Panik sieht er dem Auftritt zwar nicht entgegen, aber die Leibhäuser, also „Panikbehälter“, kommen selbstverständlich auch im Rahmen einer Performance zum Einsatz, bei der Fink klar macht, dass die Arbeiten immer auch auf Behausungen des Menschen verweisen, im extremsten Fall zur eigenen verletzten oder schützenden Haut werden.

„Paperporn“

Kurz vor Ostern hat er in Krems sein Repertoire übrigens mit Tierfiguren erweitert. Der „Maikäferdompteur“, der er als Filmemacher und Zeichner einst war, schuf für eine Performance, bei der Kurt Palm auch über das Ei philosophierte, symbolträchtige Unschuldslämmchen. Tierisch, aber keineswegs unschuldig, geht es bald auch in Wien zu. Fink bereitet eine Großausstellung für 2006 im MAK vor. Unter dem Titel „Paperporn“ treten Lochstabpaare in Papier auf.

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