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Tokio schon im Olympia-Fieber - 3,2 Mio. Tickets verkauft

Vorfreude ist schon groß
Vorfreude ist schon groß ©APA (AFP)
In Tokio ist ein Jahr vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am 24. Juli 2020 mit einem unglaublichen Ansturm auf die Tickets das Olympia-Fieber schon ausgebrochen. Zudem haben die Organisatoren schon ganze Arbeit geleistet. "Ich kann mich an keine andere Gastgeberstadt erinnern, die ein Jahr vor den Spielen bei der Vorbereitung schon so weit war", sagte IOC-Präsident Thomas Bach.

Für die 339 Wettkämpfe in 33 Sportarten sind bereits rund 3,2 Millionen Eintrittskarten verkauft. Die Organisatoren rechnen mit etwa 7,8 Millionen Eintrittskarten für die Spiele, japanische Medien spekulieren, dass es am Ende sogar mehr als neun Millionen werden. 70 Prozent der Tickets gehen an die Bewohner des Ausrichterlandes, der Rest steht Sportfans in aller Welt zur Verfügung oder geht an Sponsoren, Sportverbände oder Nationale Olympische Komitees.

Für die "aufregendsten Spiele aller Zeiten" hat die ostasiatische Wirtschaftsmacht mehr als 20 Milliarden US-Dollar aufgewendet. Die Baukosten für das neue Nationalstadion wurden immerhin auf 1,2 Milliarden Euro gesenkt. Dort werden Eröffnungs- und Schlussfeier der Olympischen Spiele und der Paralympics stattfinden. Es ist zu 90 Prozent fertiggestellt. "Wie man das von Japanern kennt, ist man in allen Zeitplänen seiner Zeit voraus. Im Februar wird die letzte Wettkampfhalle an das Organisationskomitee übergeben", weiß Karl Stoss, der Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees.

Einschließlich des Stadions werden acht neue Wettkampfstätten gebaut. 25 Sportanlagen gibt es bereits und werden teils renoviert; zehn weitere werden nur für die Spiele vorübergehend genutzt. "Tokio 1964 hat Japan nachhaltig geprägt, eine Reihe von Wettkampfstätten von dazumal ist nach wie vor Kult, wird auch 2020 bei den zweiten Sommerspielen in der japanischen Metropole olympischer Austragungsort sein - wie die Judo-Arena oder die Tischtennis-Halle", sagte Stoss.

Bis es in einem Jahr losgeht, gibt es aber noch Herausforderungen, wie ein Verkehrschaos auf den überlasteten Straßen abgewendet werden kann. Dazu sollen auch Auffahrten zur Stadtautobahn in der Nähe der Wettkampfstätten gesperrt werden. Außerdem wird an Unternehmen appelliert, ihren Mitarbeitern in Tokio Heimarbeit zu erlauben.

Bahnbetreiber im Raum Tokio sind zudem dazu aufgerufen, ihre Betriebszeiten auszuweiten. In Tokio pendeln jeden Tag rund acht Millionen Menschen in 47.000 Zügen. Zu den Olympischen Spielen wird sich diese Zahl Schätzungen zufolge um 650.000 Menschen erhöhen.

Eine weitere große Sorge ist nach wie vor die extreme Sommerhitze. Um sie erträglicher zu machen, soll es für Freiluft-Wettkämpfe Maßnahmen zur Linderung der Hitze geben. Dazu gehören Planen, Ventilatoren und Feuchtigkeitsspender - zum Beispiel beim Beach-Volleyball. Auch für die Marathon-, Geh- und Rad-Wettbewerbe wird an Beschichtungen gedacht, die die Temperatur der Straßenoberfläche senken.

Fündig geworden ist das Österreichische Olympische Komitee auch bereits, was den Standort für das Austria House betrifft. Noch ist aber die Finanzierung fraglich. "Wir haben einen idealen Standort im Zentrum gefunden, an dem jeden Tag drei Millionen Personen vorbeiströmen. Jetzt geht's darum, ob wir das Projekt finanzieren können. Wir sehen das als nationales Anliegen, sind auf die Unterstützung von Politik und Wirtschaft angewiesen", erklärte ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel über.

(APA/dpa)

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