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Togo: "Wahl macht Hoffnung"

Nach der Präsidentschaftswahl in Togo hat UNO-Generalsekretär Kofi Annan Hoffnung auf einen demokratischen Wandel in dem westafrikanischen Staat geäußert.

Der „erfolgreiche und friedliche Abschluss der Wahl“ könnte Togo „eine feste Grundlage geben, auf der ein stabiler Übergang zu nationaler Aussöhnung, politischer Stabilität und wirtschaftlicher Erholung aufgebaut werden kann“, erklärte Annan am Sonntag in New York.

Der Generalsekretär begrüßte „die friedliche und ordentliche Art, in der das togoische Volk zur Stimmabgabe geschritten ist“. Die Bevölkerung und die Führung habe „politische und zivilgesellschaftliche Verantwortung“ unter Beweis gestellt.

Die Opposition in Togo warf der Regierung hingegen Wahlfälschung vor. Am Abend errichteten junge Regierungsgegner in der Hauptstadt Lome Straßensperren, wie ein AFP-Reporter berichtete. Einige der Demonstranten waren mit Macheten bewaffnet, es wurden Autoreifen in Brand gesteckt. Die Wahllokale schlossen am Sonntagabend. Für die Bekanntgabe des Ergebnisses haben die Behörden bislang keinen Termin gennnt.

Rund zweieinhalb Monate nach dem Tod von Gnassingbe Eyadema, der das Land 38 Jahre lang mit harter Hand regierte, galt dessen 39-jähriger Sohn Faure Gnassingbe als aussichstreicher Bewerber. Sein wichtigster Gegenkandidat ist der 74-jährige Oppositionsführer Emmanuel Akitani Bob. Die Wahl in der ehemaligen deutschen Kolonie findet inmitten politischer Spannungen statt: Die Opposition wirft der Regierung Betrug und Unregelmäßigkeiten vor.

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