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Tödliche Falle Stiegenhaus

Der Landesfeuerwehrverband Vorarlberg warnt davor, bei einem Brand im Stiegenhaus durch den Qualm zu flüchten - schon wenige Atemzüge reichen und man ist bewusstlos. Brandschutz [pdf - 2 MB]

erst am Dienstag starben in Berlin bei einem verheerenden Wohnhausbrand einige der insgesamt acht Todesopfer, weil sie in panischer Angst durch das Stiegenhaus flüchteten und die giftigen Gase einatmeten.

Riskante Flucht

“Die Flucht in ein verqualmtes Stiegenhaus ist äußerst riskant, schon wenige Atemzüge reichen und man ist bewusstlos. Schließen Sie die Wohnungstür wieder und machen Sie sich am Fenster für die Feuerwehr bemerkbar, so Günther Watzenegger, Leiter des Landesfeuerwehrverbandes.

Sehr leicht können bei einer unüberlegten Flucht durch menschliches Fehlverhalten katastrophale Auswirkungen entstehen. Der Grund: der gefährliche Kamineffekt, eine physikalische Erscheinung, die bei Brandeinsätzen schon vielen Bewohnern und Einsatzkräften das Leben gekostet hat. Dabei ziehen Hitze und Brandrauch durch einen Wärmeeffekt durch das Treppenhaus bis in die obersten Stockwerke. Wenn Bewohner die Tür zum verqualmten Treppenhaus öffnen, geraten sie selbst dann in Lebensgefahr, wenn der eigentliche Brandherd weit entfernt ist. “Die eigene Wohnung bei geschlossener Tür ist dann der sicherste Ort”, rät Günther Watzenegger. Die Bewohner würden in einem solchen Fall mit Drehleitern gerettet oder mit Fluchthauben von den Feuerwehrleuten durch das Treppenhaus in Sicherheit gebracht.

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