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Todes-Abfahrt wird entschärft

Nach dem tragischen Verkehrsunfall in der Nacht auf Dienstag in Wolfurt konnte auch das zweite Todesopfer identifiziert werden: Ein 19-jähriger Lauteracher türkischer Abstammung.  

Wieder ist es auf der unfallträchtigen Autobahnabfahrt Wolfurt/Lauterach auf der Achstraße zu einem tragischen Unglück gekommen: Zwei junge Männer sind dabei in der Nacht auf Dienstag gestorben. „Bei den zwei Toten handelt es sich um 19-jährige türkische Männer, der Fahrer wohnte in Lauterach, sein Beifahrer in Hard“, berichtet die ermittelnde Wolfurter Polizistin Sabrina Franz den „VN“.

Unfall mit Rätseln

Der Unfall gibt den Polizisten einige Rätsel auf: Völlig ungebremst raste der Fahrer in die Mauer. „Wir klären derzeit die Umstände ab, noch können wir keine Aussagen treffen, auch eine Obduktion der Opfer soll helfen, die Ursache zu klären“, heißt es von Seiten der Polizei Wolfurt.

Gegen zehn Minuten nach Mitternacht am Dienstag hört der Besitzer eines benachbarten Imbisses an der Achstraße einen lauten Knall – der Aufprall des Wagens auf die Steinmauer. Er alarmiert umgehend die Rettungskräfte. Doch diese können nichts mehr für die Burschen tun. Beide sterben noch im Wrack an ihren schweren Verletzungen, die Notärzte können nur noch den Tod feststellen. Der blaue Honda wurde beim Aufprall völlig zerfetzt. Die Feuerwehr musste die Opfer mit einer Bergeschere aus dem Auto befreien.

Der 19-jährige Fahrer war aus Richtung Feldkirch kommend von der A 14 abgefahren, wollte dann nach Lauterach abbiegen und war dabei frontal in die Mauer an der Achstraße geprallt. Beide hatten keine Ausweise dabei, deswegen war die Identifizierung des Beifahrers zunächst schwierig, der Name des Fahrers konnte über die Zulassung ermittelt werden.

Abfahrt umgestalten

Bei der Autobahnabfahrt gab es seit ihrem Bau in den letzten zwei Jahren schon drei schwere Verkehrsunfälle. Dabei wurden bis gestern drei Personen getötet. Immer wieder prallen Lenker in die Steinmauer; Klagen über die Sicherheit gibt es auch wegen der Gefährlichkeit der Kreuzung von Radfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern. Mitarbeiter des Landesstraßenbauamtes und der Asfinag besichtigten gestern die Unfallstelle. „Es wird nun ein Plan erarbeitet, wie man die Gefährlichkeit der Abfahrt verringern kann“, so Landesrat Manfred Rein. Unter anderem wird die Möglichkeit eines Kreisverkehrs oder einer Verkrümmung der Abfahrt erwogen. „Wichtig ist es, dass die Maßnahmen schnell umgesetzt werden“, so Rein.


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