Tierschutzheim und "Vier Pfoten": Mit Lebendfallen gegen Streunerkatzen

Dornbirn - Seit erstem April muss jede Katze, die sich überwiegend im Freien aufhält, kastriert sein. Nur so lässt sich unnötiges Tierleid vermeiden. Beim Vorarlberger Tierschutzheim sind nun Lebendfallen für Streuner von vier Pfoten ausleihbar.

Streunende Katzen sind allein schon durch ihre Menge ein Problem, bestätigen auch Tierschützer. Die Katzen vermehren sich rasant, es kommt zu Unterernährung, Revierkämpfen und Konflikten zwischen Mensch und Wildtier. Die beste Lösung sei daher die Kastration der betroffenen Tiere.

Kastrationspflicht für alle freilaufende Katzen

Aus diesem Grund muss seit April jede Katze kastriert werden, die sich regelmäßig im Freien aufhält. Dies gilt auch für Hofkatzen von Bauernhöfen. Somit soll verhindert werden, dass weitere ungewollte Katzenjunge verwildern. Doch auch die streunende Katzen selbst müssen zu ihrem eigenen Wohl kastriert werden. Unter dem oft gut gemeinten Ignorieren der Kastrationspflicht leiden Tiere wie auch das Tierschutzheim.

Tierärzte kastrieren Streunerkatzen kostenlos

Zu diesem Zweck übergibt der Verein “Vier Pfoten” Informationsmaterial und drei Lebendfallen an das Vorarlberger Tierschutzheim, um diese an interessierte Tierfreunde weiterzugeben. Mit diesen können Streunerkatzen gefangen werden, um sie zu einem Tierarzt bringen zu können. Dieser kastriert die gefangene Streunerkatze, dank der Förderung des Landes ohne Kosten für den Fänger.

Streuner müssen wieder freigelassen werden

Dieser muss nur noch die Katze nach abgeschlossener Behandlung wieder in ihrem angestammten Revier freilassen. Denn an ein Leben unter Menschen lasse sich eine verwilderte Katze nicht mehr gewöhnen, warnen die Tierschützer von “Vier Pfoten” und Tierschutzheim. Für interessierte Tierfreunde fallen bis auf eine Kaution von 100 Euro für die Lebendfalle keine Kosten an.

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