Tierpfleger, ein Beruf der unter die Haut geht

Dornbirn - VOL Live besucht Menschen, die interessante Berufe ausüben, die unter die Haut gehen. Diese Woche waren wir zu Gast im Vorarlberger Tierschutzheim in Dornbirn. Marco Milohnic beantwortet im VOL Live Interview Fragen über seinen Beruf als Tierpfleger.
"Ich bin Bestatterin"
Beruf: Krankenschwester
Ambulanz-Dienst
Tätig in der Sozialarbeit
Anästhesie und Narkose
"Gibt auch Schattenseiten"
Die Arbeit mit den Tieren

Für Marco Milohnic war es schon immer ein Traum, Tierpfleger zu werden. Nach der Matura wollte er ursprünglich Veterinärmedizin studieren. Allerdings hat er sich damals entschieden, einen Beruf zu erlernen, der aus seiner Sicht mehr Zukunft hat. Er hat darum Grafik und Design studiert und in dieser Branche gearbeitet. Schließlich hat Marco seine Meinung geändert und begonnen als Tierpfleger zu arbeiten. Dazu hat er ein Praktikum im Vorarlberger Tierschutzheim gemacht und zusätzlich die Ausbildung für diesen Beruf in einem begleitenden Schulblock in Wien, zusammen mit einem Praktikum im Tiergarten Schönbrunn absolviert.

Schöne Momente mit den Tieren

„In diesem Beruf lernt man allerdings nie aus“, meint er im Interview. Zu seinen Tätigkeiten gehören Tierpflege, Annahme von Tieren, medizinische Erstversorgung, Vermittlung und, durch seine Ausbildung als Grafiker, die Pressearbeit im Vorarlberger Tierschutzheim. Die schönen Momente sind für ihn, wenn es gelingt, für ein schwer vermittelbares Tier ein neues zu Hause zu finden. „Es ist schön, wenn die Leute wieder mit dem Tier vorbeikommen und man sieht, dass es ihm gut geht“, sagt Marco.

Der Beruf Tierpfleger hat auch Schattenseiten

Der Beruf hat aber auch Schattenseiten. Tiere werden verwahrlost abgegeben, oder es ist zu erkennen, dass sie nicht gut behandelt wurden. „Die schönen Momente sind allerdings eindeutig in der Mehrheit und das ist, was diesen Beruf für mich so wertvoll macht“, sagt er abschließend. (VOL Live/Simon Felizeter)

Interview mit Tierpfleger Marco Milohnic

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