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"Tierische" Ausstellung in der Inatura

Bei der Ausstellung geht es um Fragen rund um Tier- und Naturschutzthemen.
Bei der Ausstellung geht es um Fragen rund um Tier- und Naturschutzthemen. ©Laurence Feider
Ausstellung "tierleben"

Die Projektstelle “tierleben” beleuchtet die Mensch-Tier-Beziehung in einer neuen Ausstellung.

Dornbirn. Kurz vor dem Ende des Rundganges durch die Dornbirner Inatura zieht seit kurzem eine goldene Kuh im Bereich “Lebensraum Stadt” die Blicke der Besucher auf sich. Von den kleinen Inaturabesuchern gerne als “Klettergerüst” genutzt, ist sie das Kernstück einer neuen Ausstellung im Keller der Inatura. Dort wo früher Vögel in Käfigen gehalten wurden, beleuchtet seit 23. Juli die Projektstelle für die Mensch-Tier-Beziehung “tierleben” die Kreisläufe und Zusammenhänge aus Landwirtschaft, Naturschutz, artgerechter Tierhaltung und Ernährung. Besonders bei Kindern und Jugendlichen möchte man dadurch Bewußtsein schaffen für den Umgang mit Lebewesen.

“Die Infotafeln sind mit Fragen bestückt die unmittelbar zum Nach- und Weiterdenken animieren. Schwerpunktmäßig behandeln sie die Themen Ernährung, Nutztierhaltung, Klimawandel und Heimtierhaltung und richten sich an Konsumenten von heute und morgen. Durch unser Einkaufs- und Konsumverhalten gehen wir tagtäglich eine Mensch-Tier-Natur-Beziehung ein und beeinflussen damit die Art der Erzeugung und Produktion von tierischen Nahrungsmitteln”, erläutert Projektleiterin Ulrike Nuk die die Ausstellung als einen ersten wichtigen Schritt auf einer langen Reise sieht. Ganz bewußt werden dabei auf lebende Tiere verzichtet, die laut Nuk grundsätzlich als Ausstellungsstücke völlig ungeeignet sind. Vielmehr machen spannende Fragen wie “Wer ist schlauer Hund oder Schwein?” oder “Was hat Fleischessen mit dem Klimawandel zu tun?” Lust auf Mehrwissen rund um Tier- und Naturschutzthemen. Inatura Geschäftsführer Peter Schmid hat die oft verblüffenden Antworten auf die spannenden Fragen für den Ausstellungsfolder formuliert. Auf einer Magnettafel kann man außerdem zuordnen welche Tiere in verschiedenen Speisen versteckt sind, wieviel vom Rind also zum Beispiel im Hamburger steckt.

Zwei Einwurfboxen laden zum aktiven Mitmachen, einerseits kann man der derzeit noch anonymen Kuh einen Namen geben und dabei etwas gewinnen, andererseits Angaben zu persönlichen Haustieren machen. Weitere Mitmachaktionen werden es den Besuchern in Zukunft ermöglichen sich noch intensiver mit den Lebensbedingungen von Mastvieh auseinanderzusetzen. Beim Hineinkrabbeln in einen Tierkäfig, der in den nächsten Tagen aufgestellt wird, kann man nachempfinden wie wenig Platz zum Leben ein Mastschwein hat oder sich einen einstreulosen Spaltenboden aus der Nähe betrachten.

“Wir Konsumenten haben es in der Hand. Jeder kann etwas bewirken in dem er beispielsweise bewußt Produkte aus der Region und artgerechter Tierhaltung kauft oder eventuell auch seinen Fleischkonsum einschränkt”, ruft Nuk zu mehr tierfreundlichem Verhalten auf.

Ausstellung “tierleben”
Eine Ausstellung der Projektstelle für die Mensch-Tier-Beziehung
täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr in der Inatura im Bereich “Lebensraum Stadt”, Jahngasse 9, 6850 Dornbirn

Weitere Infos unter www.tierleben.or.at

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