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Tierärzte beraten über Vogelgrippe

Tierärzte aus 50 Staaten stimmen Strategien im Kampf gegen die Vogelgrippe aufeinander ab. Bei der Weltorganisation für Tiergesundheit in Paris begann eine Konferenz zu diesem Thema.

Erörtert werden sollen unter anderem Notfallpläne der teilnehmenden Länder gegen das H5N1-Virus und die Rolle von Zugvögeln bei seiner Verbreitung.

Vertreten sind neben praktisch allen europäischen Ländern auch Aserbaidschan, Iran, Syrien und Kuwait. Ergebnisse der Veterinärskonferenz sollen am Dienstagvormittag vorgestellt werden.

In Frankreich, wo am Wochenende der erste Fall von Vogelgrippe in einem EU-Zuchtbetrieb bestätigt worden war, wurden unterdessen die geplanten Massenimpfungen von Geflügel im Südwesten des Landes vorbereitet. Sie sollten im Departement Landes, dem wichtigsten Herkunftsgebiet der Stopfleber foie gras, noch am Montag beginnen. Betroffen sind rund 700.000 Gänse und Enten.

Die EU hatte Paris vergangene Woche die Impfung von 900.000 Tieren in insgesamt drei Departements erlaubt. Aus Angst vor Beschränkungen beim Export entschlossen sich aber die meisten Züchter in den Regierungsbezirken Loire-Atlantique und Vendee, ihr Geflügel doch lieber einzusperren.

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