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Gut Bozenau: Tiere, Teller und ein Stoß

Doren- Der Obmann der Tierhilfe Vorarlberg und eine ehemalige Vereinskollegin begegneten sich am Freitag vor Gericht. Es geht um den Vorwurf der Körperverletzung. Die Verhandlung wurde vertagt.
Rudi Längle im Interview


Rudi Längle leitet seit zehn Jahren den Verein “Tierhilfe Vorarlberg”. Seit er letzten Sommer zwei Mitglieder ausgeschlossen hat, werde in den sozialen Netzwerken eine Verleumdungskampagne gegen ihn betrieben, sagt er. “Es werden Bilder mit falschen Geschichten auf Facebook gestellt”, beschwert sich Längle. Man wolle ihn als Tierquäler darstellen. Zusätzlich werde das Gut Bozenau mit Kontrollen überhäuft. Und nun steht er heute, Freitag, einem der beiden ausgeschlossen Mitglieder vor dem Bezirksgericht Bregenz gegenüber.

Donnerstag: “Großrazzia bei der Tierhilfe”

Einer seiner Kritiker ist H. Er sagt: “Ich habe lange ehrenamtlich auf dem Gut Bozenau gearbeitet. Ich kann sagen, die Tiere werden nicht gut behandelt.” Im Juli 2015 hatte er ein sich am Boden wälzendes Muli mit einer Kolik gefilmt und später auf Facebook geteilt. Warum? “Ich habe die Tiere immer wieder fotografiert und gefilmt, während wir auf den Tierarzt warteten. Viele Bilder werden mir auch von anderen zugeschickt und ich teile sie, weil sich die meisten nichts gegen Rudi Längle zu sagen trauen.”

Das Muli wäre ohne ihn gar nicht mehr am Leben, sagt H. Er habe sich neun Stunden um das Tier gekümmert. Schließlich habe die von Campern alarmierte Polizei einen Tierarzt verständigt. Erst am Donnerstag erschien auf Facebook die Meldung von einer Razzia der Finanzpolizei auf dem Gut Bozenau. Das Finanzministerium gibt sich unter Bezug auf die abgabenrechtliche Geheimhaltungspflicht verschwiegen.

“Sie hat mir einen Teller auf den Kopf geschlagen”

Rudi Längle betreibt den Camping Bregenzerach gleich neben dem Gut Bozenau. Dort soll die Körperverletzung stattgefunden haben. Laut ihm haben sich folgende Szenen abgespielt: Vereinskollegin und Dauercamperin Frau U. habe in seinen Campingplatz-Unterlagen geschnüffelt. Daraufhin habe er sie zur Rede gestellt, doch Frau U. habe ihm stattdessen unvermutet einen Teller auf den Kopf geschlagen. “Reflexartig habe ich sie weggestoßen”, sagt Rudi Längle. “Nach einer vergeblichen Anzeigenflut versucht sie als letztes Mittel einen körperlichen Angriff meinerseits vorzutäuschen, um meinen Ruf in der Gesellschaft zu ruinieren.”

Am Freitag sollte der Sachverhalt gerichtlich geklärt werden, die Verhandlung am Bezirksgericht Bregenz wurde jedoch bereits nach knapp eineinhalb Stunden vertagt. (red)

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