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Theologie-Student verurteilt

Ein Theologie-Student ist am Landesgericht in Feldkirch zu 24 Monaten Haft verurteilt worden. Der 25-jährge Bregenzer hatte mit einem gefälschten Ausweis Geld für Hochwasseropfer gesammelt.

Der 25-jährige Bregenzer hat bereits zwei Vorstrafen. Dennoch ließ sich der Jus- und Theologiestudent nicht davon abhalten, drei Monate lang mit gefälschtem Ausweis im gesamten Unterland Spendengelder in die eigene Tasche zu sammeln. 400 Haushalte spendeten 4000 Euro für die vermeintliche Katastrophen- sammlung. Im Oktober schöpfte man Verdacht, der Mann gestand, nun muss er für acht Monate ins Gefängnis.

Den Schwarz-weiß-Ausweis hatte er selbst hergestellt, den Stempel aus dem Internet kopiert. Auf den Spendenlisten füllte er die ersten zwei Zeilen jeweils selbst aus um auch geizige Spender zu großzügiger Hilfe zu animieren. Spendete ein Opfer zwei Euro, ergänzte der Betrüger im Nachhinein einfach eine Null. “Dass jemand, der Rechtswissenschaften studiert, so etwas tut!”, kann sich Staatsanwalt Walter Kohler über die Unverfrorenheit des jungen Mannes nur wundern.

Neben den Spendenbetrügereien hat der Mann noch weitere Diebstähle sowie Urkundendelikte auf dem Kerbholz. Alles in allem bringt ihm das 24 Monate Haft, acht davon muss er absitzen, der Rest wird auf Bewährung ausgesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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