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Thema Nummer eins im Montafon

St. Gallenkirchen Unsicherheit, Gerüchte, Existenzangst - im Montafon brodelt es, seit der Verkauf der Nova-Gruppe von Walter Klaus bekannt wurde.

Am Stammtisch, in jedem Geschäft ist der Nova-Deal Thema Nummer eins. Wenngleich sich öffentlich kaum jemand äußern will. „Ich hab’s immer schon gewusst“, sagt zwar eine ältere Dame vor der Bäckerei in St. Gallenkirch. Näheres verrät sie aber nicht. Eines ist jedenfalls sicher. Die Stimmung im Montafon ist unterschiedlich.

Einerseits stehen viele Mitarbeiter vor einer ungewissen Zukunft, andererseits wird der Verkauf der Klaus-Anteile an der Nova als große Chance für die Zukunft gesehen. „Jetzt ist die Zeit da, wieder Gripp im Kerngebiet der Nova zu fassen“, sagt Arno Salzmann, Bürgermeister von St. Gallenkirch. Er sei überrascht und besorgt gewesen, als er vom Nova-Deal erfahren habe. „Schließlich geht es um den Hauptbetrieb des Ortes“, so Salzmann. „Ich bin aber zuversichtlich, dass sich die Nova jetzt wieder neu positionieren kann.“ Dazu seien natürlich Investitionen notwendig. „Zudem gibt es ein Bekenntnis des Nova-Vorstandes, dass es zu keinen personellen Änderungen kommen wird“, hofft Salzmann weiterhin auf den Haupt-Standort der Nova im Hochmontafon.

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