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Thailand: Wieder Tote und Verletzte

Der überwiegend islamische Süden Thailands kommt nicht zur Ruhe. Bei der Explosion zweier Bomben nahe eines Teehauses in der Stadt Yala wurden am Freitag zwanzig Menschen verletzt, darunter 15 Polizisten.

In der Nachbarprovinz Narathiwat schossen Bewaffnete am Freitag von Motorrädern auf einen buddhistischen Dorfbewohner und verletzten ihn schwer. In der Nacht davor kamen bei einer Explosion ein malaysischer Tourist und eine Thailänderin ums Leben, mindestens 20 Menschen wurden verletzt.

Der thailändische Ministerpräsident Thaksin Shinawatra entschuldigte sich am Freitag bei moslemischen Würdenträgern für einen Einsatz der Polizei gegen islamische Demonstranten, bei dem am Montag 80 Menschen getötet wurden. Die Aktion sei falsch gehandhabt worden, sagte Thaksin, dies habe aber nichts mit religiöser Diskriminierung zu tun. Als Wiedergutmachung sollen die Familien der Opfer umgerechnet je 192 Euro erhalten. In diesem Jahr kamen schon mehr als 400 Menschen bei Gewaltakten ums Leben.

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