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Thailand: Fast 240 Verletzte bei U-Bahn-Unglück

Monate nach der Eröffnung von Bangkoks erster U-Bahn sind bei einem Zusammenstoß zweier Züge 237 Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer.

Nach Behördenangaben war ein mit rund 700 Passagieren besetzter Zug in einem Bahnhof zur Hauptverkehrszeit Montag früh auf einen leeren Zug aufgefahren. Als Ursache vermutet der Chef der Bahngesellschaft, Prapat Chongsanguan, menschliches Versagen. Der leere Zug war den Ermittlungen der Behörden zufolge versehentlich auf das Hauptgleis geraten, obwohl er auf ein Abstellgleis gebracht werden sollte.

Einige Passagiere des Unglückszuges bluteten, als sie aus der U-Bahn-Station kamen. Zahlreiche Fahrgäste erlitten nach Medienberichten Knochenbrüche und Kopfverletzungen. Ein Passagier berichtete, es habe zehn bis 15 Minuten gedauert, bis sich nach dem Unfall die Türen des Zuges geöffnet hätten. Die Behörden korrigierten frühere Angaben, nach denen es 273 Verletzte gegeben habe.

„Es war ein glücklicher Umstand, dass der Zug nur mit geringer Geschwindigkeit in den Bahnhof einfuhr“, sagte ein Polizeisprecher. Thailands Transportminister Surriya Jungrungreangkit ordnete an, den U-Bahnbetrieb für zwei Wochen einzustellen. In dieser Zeit sollen die Computersysteme des Bahnnetzes überprüft werden.

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