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Thailändische Höhle - Fußball-Teamkollegen trainieren wieder

Nachdem ihre Freunde außer Gefahr sind, wird wieder gespielt
Nachdem ihre Freunde außer Gefahr sind, wird wieder gespielt ©APA (AFP)
Die Teamkollegen der zwölf jungen Fußballspieler, die in einer spektakulären Aktion mit ihrem Trainer aus einer thailändischen Höhle gerettet wurden, haben wieder mit dem Training begonnen. Nun, da sie ihre Freunde in Sicherheit wüssten, seien seine übrigen Spieler guter Dinge, sagte Nopparat Khantavong, Cheftrainer des Teams "Wildschweine", beim Training am Donnerstagabend.

Es war die erste Trainingseinheit, seitdem die zwölf Buben und ihr Trainer nach einem Ausflug in die Tham-Luang-Höhle vermisst gemeldet worden waren. “Ich möchte den Burschen sagen, dass ich sie vermisse und dass ich sie umarmen möchte”, sagte Spieler Supaghid Pragaihong. “Ich wünsche ihnen eine schnelle Genesung, sodass wir wieder zusammen Fußball spielen können.”

Die geretteten Kinder und ihr Trainer befanden sich unterdessen weiter auf der Quarantänestation eines Krankenhauses. Die zwölf Fußballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle von rasch steigenden Wassermassen überrascht worden.

Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und schließlich nach gut zwei Wochen in der Höhle einer nach dem anderen ins Freie gebracht. Die Rettungsaktion sorgte weltweit für Aufsehen. In Thailand hat sich ein Kult um die Retter entwickelt.

Unter anderem möchten die Behörden den Ort der Rettung zur Touristenattraktion machen. Auch eine Produktionsfirma aus Hollywood hat Interesse an einer Verfilmung der Ereignisse angemeldet.

Der thailändische Taucher Saman Kunan, der bei den Vorbereitungen zur Rettung der Jugendfußballmannschaft ums Leben kam, soll unterdessen ein Denkmal bekommen. Die überlebensgroße Skulptur soll im Waldpark Tham Luang-Khun Nam Nang Non errichtet werden, in dem die Höhle liegt, aus der die jungen Fußballer gerettet wurden.

Der renommierte thailändische Bildhauer Chalermchai Kositpipat kündigte am Freitag an, das Denkmal aus eigener Tasche zu bezahlen, wie das Online-Portal der Zeitung “Bangkok Post” berichtete. Der 37 Jahre alte Taucher war am Freitag vergangener Woche ums Leben gekommen. Dem ehemaligen Soldaten, der zuletzt als Sicherheitsmann arbeitete, ging bei einem Tauchgang die Luft aus. Inzwischen wird er in seiner Heimat wie ein Held verehrt.

Der Fußball-Weltverband FIFA lädt die zwölf geretteten thailändischen Jugendfußballer und ihren Trainer unterdessen zur Weltfußballer-Gala im September nach London ein. Das sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino am Freitag in Moskau. “Wir denken auch über andere mögliche Aktivitäten in Thailand nach.”

Zunächst hatte der Weltverband die Kinder zum WM-Finale am Sonntag nach Moskau eingeladen. Eine solche Reise war jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich. Im Rahmen der “The Best FIFA Football Awards” am 24. September wird in London auch der neue Weltfußballer gekürt.

“Die ganze Welt hat zugeschaut und neun Tage lang gebetet”, sagte der 48 Jahre alte Infantino. “Es hat nicht nur den Fußball berührt, sondern die ganze Welt.” Die letzten vier eingeschlossenen Kinder waren am Dienstag in Thailand von Spezialtauchern in einem hochgefährlichen Einsatz über Stunden hinweg ins Freie gebracht worden. Anschließend kam auch der 25 Jahre alte Betreuer nach draußen.

(APA/ag.)

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