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Teure Folgen bei Urlaubsunfall

Wenn im Urlaub ein Unfall mit dem Auto passiert, ist die Ferienfreude getrübt. Vor Antritt des Urlaubs sollte man sich unbedingt über die Verkehrsvorschriften im Ausland informieren. Europäischer Unfallbericht [pdf - 218KB]

“Sprachbarrieren, andere Rechtsvorschriften und unterschiedliche Schadenersatzregeln machen Unfälle im Ausland besonders kompliziert. Hinzu kommt noch der erste Schock und die Unsicherheit, was zu tun ist”, so Lydia Ninz vom Autoclub ARBÖ.

Unfallbericht

Anhalten, die Unfallstelle absichern, Verletzten Erste Hilfe leisten und unverzüglich die Rettung verständigen, sind überall die ersten wesentlichen Schritte. In Österreich, Italien, Portugal und Spanien dürfen Personen vor dem Aussteigen nicht vergessen, sich Warnwesten anzuziehen.

Als zweiter Schritt sollte die Exekutive verständigt werden. Sind Personen verletzt, muss in allen Staaten die örtliche Polizei benachrichtigt werden. In Frankreich auch dann, wenn zwar keine Personen verletzt wurden, es aber schwere Verstöße gegen die Verkehrsordnung (Alkohol, extreme Geschwindigkeit) gab.

“Unbedingt sollte der europäische Unfallbericht ausgefüllt werden, sonst können teure Folgekosten entstehen”, so Lydia Ninz. Wichtig: Für jedes einzelne Fahrzeug, das am Unfall beteiligt ist, muss ein eigener Bericht ausgefüllt werden. Der Unfallbericht muss von allen Beteiligten unterschrieben werden.

Wie bei jedem Verkehrsunfall sollten Fotos (Unfallort, Schäden) gemacht werden. Die eigene Versicherung sollte auf jeden Fall verständigt werden, auch wenn man selbst nicht schuld ist. Alle Schadenersatzansprüche werden nach dem Recht jenes Landes behandelt, in dem der Unfall passiert ist. Da es in manchen EU-Ländern noch immer sehr niedrige Deckungssummen gibt, etwa in Lettland, aber auch in Italien, Ungarn, Tschechien oder in der Slowakei, ist es bei Reisen in diese Länder ratsam, eine eigene Reisekaskoversicherung abzuschließen.

Schadenersatz

Wer in den 25 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen einen Unfall hatte, hat es seit Anfang 2003 leichter, Schadenersatz zu bekommen: Denn die Abwicklung des Schadensfalles ist seitdem direkt von Österreich aus möglich, über einen so genannten Schadenregulierungsbeauftragten.

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