Terroranschläge seit dem 11. September

Seit dem 11. September 2001 mit verheerenden Attentaten in den USA sind eine Reihe schwerster Terroranschläge verübt worden. Alle in der Folge angeführten Attentate werden Islamisten angelastet.

9. November 2005: Drei Selbstmordattentäter reißen in der jordanischen Hauptstadt Amman bei Explosionen in drei westlichen Luxushotels mindestens 58 Menschen mit in den Tod.

23. Juli 2005: Im ägyptischen Badeort Sharm el Sheikh werden 66 Menschen getötet, darunter mehrere ausländische Touristen.

7. Juli 2005: Beim ersten Selbstmordanschlag in Westeuropa zünden in London vier Muslime mit britischer Staatsbürgerschaft in drei U-Bahnen und einem Doppeldeckerbus Sprengsätze: 56 Tote und 700 Verletzte. 14 Tage später schlagen vier weitere Attentatsversuche fehl.

1. September 2004: In Beslan (russische Republik Nordossetien) überfallen 32 Bewaffnete eine Schule und nehmen mehr als 1300 Geiseln. Bei der Befreiungsaktion sterben rund 330 Geiseln, darunter 172 Kinder.

24. August 2004: Nach Sprengstoffexplosionen stürzen zwei russische Passagierflugzeuge im Südwestrussland ab. In den Trümmern sterben 90 Menschen.

11. März 2004: In vier Nahverkehrszügen in Madrid explodieren zehn Bomben. 191 Menschen sterben.

20. November 2003: In Istanbul explodieren Bomben vor britischen Einrichtungen: Mindestens 33 Tote. Fünf Tage zuvor waren bei Anschlägen vor zwei Synagogen mindestens 24 Menschen gestorben.

16. Mai 2003: Bei fünf Anschlägen auf westliche und jüdische Einrichtungen in Casablanca sterben 45 Menschen.

12. Mai 2003: 35 Tote sind die Bilanz einer Serie von Bombenanschlägen in hauptsächlich von Ausländern bewohnten Vierteln der saudischen Hauptstadt Riad.

28. November 2002: Drei Selbstmordattentäter sprengen ein Auto vor einem israelischen Touristenhotel in Mombasa (Kenia) in die Luft: 18 Tote.

12. Oktober 2002: Bei Bombenanschlägen auf Discotheken der indonesischen Ferieninsel Bali sterben 202 Menschen, darunter sechs Deutsche.

11. April 2002: Bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Synagoge auf der tunesischen Insel Djerba reißt ein Selbstmordattentäter 21 Menschen mit in den Tod, darunter 14 Deutsche.

Anschläge auf Eisenbahnzüge in Bombay

In Indien sind in den vergangenen Jahren immer wieder folgenschwere Terrorattacken verübt worden. Dabei waren auch Vorortzüge der westindischen Wirtschaftsmetropole Bombay (Mumbai) mehrfach Ziel von Anschlägen.

13. März 2003: Bei einer Bombenexplosion in einem Vorortzug von Bombay sterben elf Menschen. Dutzende werden verletzt.

29. Oktober 1993: Ein Sprengsatz in einem Vorortzug in Bombay verletzt rund 40 Menschen, mehrere von ihnen lebensgefährlich.

9. November 1991: Bei einem Anschlag auf einen Vorortzug in Bombay sterben mindestens zehn Fahrgäste. Etwa 60 Menschen werden verletzt.

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