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Telefonseelsorge hat auch zu Weihnachten offenes Ohr

Am 24. Dezember greifen rund 30 bis 60 Personen zum Hörer und wählen die 142 der Telefonseelsorge.
Am 24. Dezember greifen rund 30 bis 60 Personen zum Hörer und wählen die 142 der Telefonseelsorge. ©AP
Schwarzach - Die Telefonseelsorge ist eine der ersten Anlaufstellen für in Not geratene Menschen. Gerade an Weihnachten, dem Fest der Familie, kann Einsamkeit sehr belastend sein.
Telefonseelsorge hat ein offenes Ohr

Weihnachten verkörpert für viele Menschen eine heile Welt. Hat man sich jedoch kurz zuvor von seinem Partner getrennt oder liegt beispielsweise ein Todesfall vor, wird der 24. Dezember zur Belastungsprobe. „Die Personen, die dann anrufen, reden sich ihre Probleme von der Seele. Wir hören ihnen einfach zu“, so Sepp Gröfler, Leiter der Telefonseelsorge Vorarlberg.

Ganz selten eskaliert auch die Situation an Heiligabend selbst: „Ganz klassisch: das Essen schmeckt nicht, ein kleiner Funke springt über und schon gibt es einen riesen Streit.“ Neben alldem gibt es aber auch einige positive Rückmeldungen der Anrufer, die sich für die Hilfe der Telefonseelsorge bedanken.

Einfach nur zuhören

Am 24. Dezember greifen rund 30 bis 60 Personen zum Hörer und wählen die 142 der Telefonseelsorge. Am Weihnachtsabend sind es dann meist 20 bis 30 Menschen, die die Hilfe der Telefonseelsorge in Anspruch nehmen. Betroffene, die nicht mehr in der Lage sind, sich ihre Probleme von der Seele reden zu können, greifen auf den E-Mail-Service zurück. Für diese Personen sind dann Mitarbeiter der Telefonseelsorge da. „In erster Linie sind wir das Ventil für die Menschen. Ratschläge geben wir eigentlich keine. Die Betroffenen sollen eigene Lösungen im Gespräch mit der Telefonseelsorge entwickeln“, erklärt Gröfler. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter der Nummer 142 oder auch im Internet erreichbar.

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