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Telefonseelsorge – Hilfe durch Gespräch

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Bregenz - Täglich suchen Menschen, die nicht weiter wissen, Rat und Hilfe bei der Telefonseelsorge oder beim Kinder- und Jugendtelefon. Die beiden wichtigen Angebote werden auch heuer von Land und Gemeinden aus dem Sozialfonds unterstützt, teilt Landesrätin Greti Schmid mit.

Das Kuratorium des Sozialfonds hat Beiträge in Gesamthöhe von 76.200 Euro genehmigt.

“Gerade bei persönlichen Problemen fällt es vielen Menschen schwer, sich anderen anzuvertrauen. Erst die Möglichkeit eines anonymen Telefongesprächs lässt sie diese Schwellenangst überwinden und gibt ihnen den Mut, Kontakt zu suchen”, erläutert LR Schmid. Die Telefonseelsorge arbeitet in engem Kontakt mit den bestehenden sozialen Einrichtungen des Landes zusammen und vermittelt die Ratsuchenden bei Bedarf an diese Stellen weiter.

Der Jahresbericht 2007 unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Telefonseelsorge. Die 84 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen unter dem Notruf 142 rund 15.000 Anrufe entgegen, weitere 3.000 am Jugendtelefon. Auch die Möglichkeit der Beratung via E-Mail wird häufig genützt.

Die Förderung aus dem Sozialfonds dient nicht zuletzt auch der qualifizierten Aus- und Weiterbildung. “Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen eine große Verantwortung. Sie müssen über Fachwissen, Einfühlungsvermögen und starke Nerven verfügen. Für ihre anstrengende, aber so wertvolle Arbeit gilt allen meine Bewunderung und mein herzlicher Dank”, so LR Schmid.

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