"Teilzeit-Bürgermeister": Ein Modell für die Zukunft, Herr Köhlmeier?

Gemeindeverbandspräsident Harald Köhlmeier will Paul Sutterlüty nicht vorschreiben wie dieser arbeiten soll.
Gemeindeverbandspräsident Harald Köhlmeier will Paul Sutterlüty nicht vorschreiben wie dieser arbeiten soll. ©VOL.AT/Hofmeister
Schwarzach - Harald Köhlmeier, Präsident des Gemeindeverbands in Vorarlberg, ist froh, dass Paul Sutterlüty das Bürgermeisteramt in Egg übernommen hat. Ob sich das Sutterlüty-Modell "Teilzeit-Bürgermeister" durchsetzt, sieht Köhlmeier mit Skepsis.

“Es wird zunehmend schwieriger jemanden zu finden, der dieses Amt übernehmen will” stellt der Präsident des Gemeindeverbandes fest. Zum Teilzeitbürgermeister-Modell von Sutterlüty will er sich nicht äußern.

“Ich will Sutterlüty nicht vorschreiben wie er arbeiten soll”

Im VOL.AT-Gespräch stellt Köhlmeier klar, dass er Sutterlüty nicht vorschreiben wolle, wie dieser seine Arbeit zu machen habe. “Weder mir noch meinen Kollegen ist es je gelungen das Bürgermeisteramt und Privatleben klar zu trennen”, schildert der Harder Bürgermeister seine Sicht der Dinge. Doch wenn Sutterlüty dies schaffe, freue er sich für ihn.

Will sich nicht zu Carmen Willi äußern

Zu den “Misstimmungen” innerhalb der Gemeinde Egg und dem Rücktritt der Kandidatur von Carmen Willi möchte sich Köhlmeier nicht äußern. “Ich kenne die Hintergründe nicht”, begründet Harald Köhlmeier sein Schweigen.

Bürgermeisteramt attraktiver machen

Wie Köhlmeier abschließend festhält, müsse man sich früher oder später die Frage stellen, wie das Bürgermeisteramt wieder attraktiver gemacht werden könne. Wie man am Beispiel Egg gesehen habe, gibt es im Moment keine Freiwilligen für dieses Amt.

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