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Technologie "made in Vorarlberg"

Politiker und Ausstellungsmacher bei der Präsentation im Landhaus
Politiker und Ausstellungsmacher bei der Präsentation im Landhaus
"Spindel, Strom & Düsenski"

Bregenz. Die aktuelle Wanderausstellung des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg im Landhaus in Bregenz steht ganz im Zeichen alter Erfindungen.

Unter dem Titel “Spindel, Strom & Düsenski” sind historische Innovationen made in Vorarlberg zu sehen. Bei der Ausstellungseröffnung würdigte Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser die hohe Innovationskraft der heimischen Unternehmen: “Vorarlberg ist im Bundesländervergleich nicht nur Exportchampion, sondern mit 59 Erfindungen pro 100.000 Einwohner im Jahr 2009 auch Innovationsmeister.”

Vorarlberg genießt heute einen Ruf als modernes Technologieland. Innovative Unternehmen und eine hohe Anzahl patentierter Erfindungen untermauern dies. Von 209 Patentanmeldungen aus Vorarlberg stammten 62 von der Firma Blum, sagte Rüdisser: “Sie ist ein Beispiel dafür, dass ein Unternehmen im Wettbewerb auf Dauer nur dann erfolgreich sein kann, wenn es sich immer wieder “selbst erfindet”, wenn es Entwicklungen erkennt und in Entwicklungen investiert. Eine Grundvoraussetzung dafür sind Investitionen in die Entwicklung sowie in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.” Aufgabe der Politik sei es, möglichst gute Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine innovationsfreudige und damit zukunftsfähige Wirtschaft zu schaffen.

Die neue Ausstellung des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg zeigt, dass der heimische Technologiestandort eine lange Tradition hat, führte Austellungskurator Christian Feurstein an: “Schon vor über 150 Jahren nutzte die damals verbreitete Textilindustrie modernste Produktionstechniken. Aber auch darüber hinaus zeigten sich Vorarlberger Betriebe und Privatpersonen erfinderisch.” Ein herausragendes Beispiel ist der Strompionier Friedrich Wilhelm Schindler. In seiner Versuchswerkstätte in Kennelbach entwickelte er im späten 19. Jahrhundert erste elektrische Geräte. Internationale Bekanntheit erreichte er 1893 bei der Weltausstellung in Chicago mit seiner vollelektrifizierten Küche.

Ebenfalls zu den Pionieren auf seinem Gebiet zählte der Hohenemser Skihersteller Anton Kästle. Den Metallski, der in den 1950er Jahren die Märkte eroberte, ließ er bereits 1938 patentieren. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verhinderte damals eine Weiterentwicklung. Aufsehen erregte Kästle auch mit dem Prototyp eines Düsenskis, der jedoch nie Serienreife erreichte.

Die Ausstellung “Spindel, Strom & Düsenski” bietet einen Querschnitt durch rund 200 Jahre Vorarlberger Technik- und Erfindungsgeschichte. Gezeigt werden historische Bilder, Dokumente und Exponate aus dem Wirtschaftsarchiv und anderen Einrichtungen. Darüber hinaus werden herausragende Entwicklungen aus der Geschichte heute noch erfolgreicher Unternehmen vorgestellt.
Die Ausstellung ist noch bis Donnerstag, 27. Jänner im Landhaus zu sehen.

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