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Technik mit Biss

Die Wohlgenannt Zahntechnik steht für höchste handwerkliche Qualität. Auch in der Lehrlingsausbildung ist Qualität entscheidend.
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Frauen in die Technik

Rebekka Gau besuchte wie viele andere Mädchen ihres Alters die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe in Rankweil. Nach der Matura stellte sich die Frage: Was nun? „Eine Tätigkeit im Tourismus oder im Büro waren so gar nicht meins“, erzählt die 21-Jährige, „ich wollte etwas mit den Händen machen, und deshalb habe ich mich umgesehen, was es im handwerklichen Bereich so alles gibt.“ Der Wunsch,

einen technischen Beruf zu erlernen, war bei Rebekka Gau schon früh aufgekeimt. Sie begann eine Lehre als Zahntechnikerin, nachdem die Schnuppertage ihr Interesse geweckt hatten. Nach einem Jahr brach Rebekka Gau die Lehre jedoch ab, „weil es einfach nicht mehr gepasst hat“. So kam sie über das AMS in das Programm „FiT – Frauen in Handwerk und Technik“, das die Ausbildung von Frauen in handwerklich-technischen Berufen fördert. Ihre neue Lehrstelle bei Wohlgenannt Zahntechnik OG hat sie selbst gefunden. Der Kontakt kam durch ihre Schwester zustande, die selbst im Modellbau tätig ist.

Eine anspruchsvolle Lehrausbildung

Es gibt nicht mehr viele Betriebe, die jungen Menschen eine Lehrstelle im Bereich Zahntechnik anbieten. So war es auch nicht selbstverständlich, dass Rebekka Gau ihre Lehre bei Wohlgenannt Zahntechnik OG beginnen konnte. „Eigentlich hatten wir nichts frei, aber Rebekka hat uns durch ihre ausgezeichneten handwerklichen Fähigkeiten überzeugt“, berichtet Doris Kuster-Wohlgenannt, die den Familienbetrieb gemeinsam mit Bruder Christoph und dessen Frau Carola, auch sie eine Zahntechnikerin, in zweiter Generation führt. Die Lehrlingsausbildung ist ihnen ein großes Anliegen. Die anspruchsvolle Lehre zur Zahntechnikerin, die vier Jahre dauert, absolvieren derzeit drei junge Frauen. „Wir sind ein kleines Team, daher ist es neben der fachlichen Eignung wichtig, dass die Lehrlinge auch von ihrer Persönlichkeit her gut zu uns passen. Wir hatten schon Jahre, da hat das nicht so funktioniert, derzeit läuft es aber hervorragend.“ Aufgrund ihrer feinmotorischen Fähigkeiten sind Zahntechnikerinnen auch in anderen Branchen gefragt. So gibt es nicht wenige, die in die Industrie wechseln oder sich im Prototypenbau beweisen.

Neue Arbeitsprozesse

Auch in der Zahntechnik hat die Digitalisierung bereits viele Arbeitsabläufe verändert. „Immer häufiger verwenden die Zahnärzte, mit denen wir zusammenarbeiten, intraorale Kameras, da bekommen wir die Daten online und die Modellherstellung mit Sägen und Schleifen fällt weg“, erklärt Doris Kuster-Wohlgenannt. Scanner und 3D-Programme ergänzen das manuelle Arbeiten schon lange, doch der letzte Schliff und die individuelle Feinabstimmung bleiben weiter in den Händen der Zahntechnikerinnen und Zahntechniker. „Das feine Arbeiten gefällt mir besonders gut an meinem Beruf“, sagt Rebekka Gau, „es ist nie monoton, ich habe schon viele verschiedene Werkstücke hergestellt, und nicht eines war gleich wie das andere“. Es sei nicht nur ein Job, ergänzt Doris Kuster-Wohlgenannt, sondern eine Tätigkeit, die mit Liebe und Leidenschaft ausgeführt wird. Und mit Tempo. „Wir arbeiten auf Zeit, schnell und präzise.“ Zähne sollen nur positiv auffallen, ist die Zahntechnikerin überzeugt. „Es ist schön, das fertige Werkstück zu sehen, wir tun etwas für Menschen in einem sehr sensiblen Bereich. Das ist uns Freude und Ansporn“.

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