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Team Stronach: Kommen und Gehen im Millionärsklub

Team Stronach: Tirol und Niederösterreich als Unruheherde.
Team Stronach: Tirol und Niederösterreich als Unruheherde. ©APA
Das Team Stronach sorgt stets für Abwechslung. Sesselkleben gibt es im Milliardärsklub nicht. Seit Gründung des Teams gibt es in etlichen Landesorganisationen ein Kommen und Gehen an der Spitze. Besonders hervorgetan haben sich Niederösterreicher und Tiroler.
Gabmann jun. nicht mehr Landesobmann

In Niederösterreich ist am Dienstag schon wieder alles neu. Sollte ursprünglich Karin Prokop, Tochter der verstorbenen Ex-Innenministerin Liese Prokop (V), das Landesteam aufbauen, wurde es um sie im Landtagswahlkampf rasch ruhig. Ernest Gabmann junior, Sohn des gleichnamigen Ex-Landesrats, übernahm das Kommando als Landesobmann.

Zwischendurch sollte der auch Landesrat werden oder Klubobmann, wurde er dann aber doch alles nicht, weil es Parteigründer Frank Stronach nicht so wollte. Walter Laki, den man in der Landespartei nicht so mochte und auch mit Vorwürfen aller Art bedeckte, schaffte es nach Stronach-Machtwort zum Fraktionschef. Elisabeth Kaufmann-Bruckberger, die aus dem BZÖ kam, wurde Landesrätin und sie ist nun auch Landesparteiobfrau, weil Gabmann nicht mehr will, wie er sagt.

Bewegung auch in Tirol

Ähnlich beweglich ist die Tiroler Landesorganisation. Im November des Vorjahres wurde dort Hans-Peter Mayr zum Landesobmann gekürt. Spitzenkandidat für die Landtagswahl sollte dann aber Walter Jenewein werden – freilich galt auch das nur eine Zeit. Die Stronach-Zentrale beförderte nämlich Sonja Ulmer zur neuen Frontfrau. Geklappt hat das dann aber nicht so, denn Mayr, Jenewein und Ulmer reichten drei unterschiedliche Listen ein. Da Mayr der erste war, galt seine Liste. Parteigründer Stronach akzeptierte es, seither ist die Ulmer-Fraktion nicht mehr gut auf das Team zu sprechen, man rief sogar zur Nicht-Wahl bei der Tirol-Wahl auf.

Mayrs Coup war letztlich kein nachhaltiger. Tirol war das einzige Bundesland, in dem Stronachs Team den Einzug in den Landtag verfehlte. Für Mayr war es das dann auch schon wieder. Er wurde laut “TT” als Landesgeschäftsführer abgelöst. Parteiobmann ist inzwischen Jenewein.

Gerade einen Wechsel gab es auch in Oberösterreich. Der stellvertretende Landesobmann, Thomas Eppinger sagte sich letzte Woche von den Stronachs los. Immerhin, den Parteivorsitzenden gibt es noch, den Linzer Ex-Polizeidirektor Walter Widholm.

Wahlstart in Kärnten gelungen

Es gibt freilich auch Länder, in denen es für Stronach ganz gut läuft. In Kärnten ist dank des alten SPÖ-Profis Gerhard Köfer ein guter Wahlstart gelungen, der ehemalige Spittaler Bürgermeister ist mittlerweile Landesrat. Auch Salzburg läuft unter dem Nationalratsabgeordneten Erich Tadler (Ex-BZÖ) und dem Goldegger Bürgermeister Hans Mayr, vormals ÖVP, ruhig. In Vorarlberg bemüht sich der Nationalratsabgeordnete Christoph Hagen (Ex-BZÖ) um Strukturen, in der Steiermark die ehemalige FPÖ-Klubobfrau Waltraud Dietrich. Eher unauffällig ist die Stronach-Tätigkeit in Wien mit der Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Jessi Lintl (Ex-V) sowie im Burgenland mit Rouven Ertlschweiger.

(APA)

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