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Tödliche Zahnpasta in Nicaragua beschlagnahmt

Nicaragua - Die Polizei in Nicaragua hat mehr als 40.000 Tuben aus China stammender Zahnpasta beschlagnahmt, die möglicherweise eine potenziell tödliche Chemikalie enthält.

Wie das Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Managua am Donnerstag mitteilte, starben an Diethylenglykol bereits mehr als 50 Menschen in Panama. Möglicherweise seien noch bis zu 80.000 Tuben der Zahnpasta auf dem Markt, erklärte das Ministerium.

Das Produkt wurde den Angaben zufolge aus dem benachbarten Costa Rica eingeführt. Costa Rica und Panama nahmen es Anfang Mai aus den Regalen, nachdem darin Diethylenglykol entdeckt wurde. Vermischt mit Wasser wird die Chemikalie häufig als Frostschutzmittel verwendet.

In der zweiten Hälfte der 80er Jahre sorgte der so genannte Glykol-Skandal in Österreich für Aufregung. Produzenten hatten Wein mit Diethylenglykol versetzt, um den Eindruck höherer Qualität zu vermitteln.

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