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TBC-Verdacht im Bezirk Bludenz: Sechs Tiere getötet

Vorläufig werden sechs Tiere des Bestands diagnostisch getötet
Vorläufig werden sechs Tiere des Bestands diagnostisch getötet ©Photo by Annie Spratt on Unsplash
Wie die Abteilung Veterinärangelegenheiten im Amt der Vorarlberger Landesregierung mitteilt, gibt es neuerlich einen TBC-Verdachtsfall auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Bezirk Bludenz.
TBC: Kompletter Rinder-Bestand gekeult

Beim Ablesen des Tuberkulin-Hauttests haben elf von 31 Rindern sowie 31 von 34 Kühen reagiert. Der Bestand wurde daraufhin vom Amtstierarzt für den Viehverkehr gesperrt.

Vorläufig werden sechs Tiere des Bestands diagnostisch getötet und Organproben zur Untersuchung an die AGES in Wien-Mödling geschickt. Abhängig von den Befunden kann es zu weiteren diagnostischen Tötungen kommen.

TBC-Fall bereits im September

Zuvor war im September 2019 nach der Schlachtung einer Kuh ein Bestand mit Tuberkulose-Verdacht ebenfalls im Bezirk Bludenz gesperrt worden. Nachfolgend mussten alle 55 Tiere dieses Bestands getötet werden.

Der aktuelle Verdachtsfall wurde im Zuge der laufenden Untersuchungen festgestellt, die jährlich im Anschluss an die Weidesaison durchgeführt werden. Dabei werden rund 800 Betriebe mit ca. 9.000 Stück Vieh von beauftragten Tierärzten untersucht.

(VLK/red)

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